Stolberg - Weihnachtskonzert: Zuhörer stimmen gerne in Festklang ein

Weihnachtskonzert: Zuhörer stimmen gerne in Festklang ein

Von: Toni Dörflinger
Letzte Aktualisierung:
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Für festliche Stimmung hatte am Heiligen Abend auf der Burg der Musikzug der Feuerwehr gesorgt. Viele Zuhörer waren auf den Burghof gekommen. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Das Weihnachtskonzert des Städtischen Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr auf der Burg hat wiederum ein große Resonanz gefunden.

Das Open-Air-Konzert, das traditionell in der Mittagszeit des Heiligen Abends stattfindet hatte die Massen förmlich angezogen. Als Karl Schäfer, Leiter des Musikzuges, den Taktstock hob, um das Lied „We wish you merry Christmas“ anzustimmen, hatten sich bereits mehr als 350 Menschen auf zur Aufführung dem oberen Burghof eingefunden.

Begünstigt hatten Stimmung und Atmosphäre auch die räumliche Enge und der Ausschank von heißem Kakao für die Kinder und alkoholischen Getränken für die Erwachsenen durch das Team von Burggastronomin Monika Lück. Denn angesichts der noch nicht abgebauten Weihnachtsmarktbuden mussten die Menschen enger zusammenrücken und dabei dann auch ein wenig „Tuchfühlung“ aufnehmen.

Für das Konzert, als „Bühne“ nutzte man den Eingangsbereich des Palas, hatten die Männer und Frauen des Musikzuges wiederum ein abwechslungsreiches Programm zusammen gestellt, das aus deutschen und US-amerikanischen Weihnachtsliedern bestand. Neben „White Christmas“, „Rudolph the rednosed Reindeer“ und „The little Drummer Boy“ gehörten zur Aufführung unter anderem die alten Weihnachtsweisen „Lasst uns lauschen“ und „Kommet ihr Hirten“. Das Finale, zu dem unter anderem die Lieder „O du Fröhliche“ und „Stille Nacht“ gehörten, wurde mit der bekannten Melodie von „Süßer die Glocken nie klingen“, im wahrsten Sinne des Wortes eingeläutet.

Begeisterte Besucher

Diese drei Melodien nutzte das Publikum, um mitzusingen und vollends in Weihnachtsstimmung zu kommen. Die Besucher waren begeistert. Immer wieder gab es denn auch für Karl Schäfer und seine Kollegen lang anhaltenden Szenenapplaus.

Wiederum war das Orchester mit Saxophon, Klarinette, Trompete, Posaune, Flügel- und Tenorhörner sowie Piano und Schlagzeug sehr gut besetzt. Außer Klavier und Schlagzeug waren die einzelnen Instrumente gleich mehrmals vertreten. Mit zum Wohlklang und zum hohen Niveau der Darbietung trug auch bei, dass Dr. Frank Carpentier für das Pianospiel verantwortlich war und Anja Rombach, die seit Anfang 2016 zum Ensemble gehört, das Ertönen des Schlagzeugs übernommen hatte.

Zuhörer war auch Bürgermeister Tim Grüttemeier. Er erinnerte an die in 2018 anstehende 900-Jahr-Feier und lud die Anwesenden zum Besuch des Neujahrskonzertes, am Sonntag, 7. Januar, um 11 Uhr, im Museum Zinkhütter Hof ein. Das Weihnachtskonzert auf der Burg hat eine lange Tradition. Bereits um 1900 gab es das so genannte „Hornbläser-Quartett“, das den großen Turm der Burg nutzte, um an hohen Feiertagen festliche Klänge ins Vichttal zu senden. Seit Mitte der 1920er Jahre wurde das „Turmblasen“ von der Kapelle Bonaventura fortgesetzt. Seit 1958 ist der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr für die Weihnachtsmusik auf der Burg verantwortlich: anfänglich unter der Leitung von Musikdirektor Egidius Düppengießer, später (seit 2001) unter dem Dirigat von Karl Schäfer.

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