Wehebachtalsperre: Verunglückter außer Lebensgefahr

Von: Laura Beemelmanns
Letzte Aktualisierung:
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Spezialkräfte der Stolberger Feuerwehr retteten den Schwerverletzten aus einem Überlaufbecken. Foto: Ralf Roeger
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Spezialkräfte der Stolberger Feuerwehr retteten den Schwerverletzten aus einem Überlaufbecken. Foto: Ralf Roeger

Stolberg. An der Wehebachtalsperre ist am Dienstagmorgen ein Mann schwer verletzt worden. Er stürzte aus bislang unbekannter Ursache in das Überlaufbecken der Talsperre – rund acht Meter in die Tiefe. Nach einer zweiten Person, die vor Ort gewesen sein soll, wurde bis zum Mittag großräumig gesucht. Der Verunglückte war am Nachmittag außer Lebensgefahr.

Um 8.55 Uhr erreichte die Feuerwehr Stolberg ein Anruf des Talsperrenbediensteten der Wehebachtalsperre zwischen Stolberg und Hürtgenwald. Nach seinen Angaben sei eine Person in das Überlaufbecken gefallen und dabei schwer verletzt worden.

Die Feuerwehr rückte mit den Löschgruppen Gressenich, Werth, Schevenhütte, Mausbach und der Hauptwache aus. Aber auch Kräfte aus Düren, die Spezialrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr Aachen und zwei Hubschrauber waren an dem Einsatz beteiligt. Insgesamt waren rund 40 Rettungskräfte vor Ort.

In dem Überlaufbecken fanden die Einsatzkräfte einen schwer verletzten Mann im Becken vor. Unter Mithilfe der Spezialeinsatzkräfte aus Aachen wurde der Notarzt zum Verletzten hinabgelassen. Er wurde notärztlich versorgt und anschließend mit einem Helikopter ins Krankenhaus geflogen. Wie es zu dem Sturz gekommen ist, ist noch unklar. Die Polizei nahm vor Ort die Ermittlungen auf. Später am Tag wurde dann bekannt, dass der Schwerverletzte in stabilem Zustand und nicht in Lebensgefahr sei.

Der Bedienstete der Wehebachtalsperre wurde auf den Mann aufmerksam, da er laut Angaben der Stolberger Feuerwehr auf einer Mauer eine Brille und einen Schlüssel gefunden hatte. Auch ein geparktes Auto habe in der Nähe gestanden. Daraufhin habe er sich dann genauer umgesehen und den Mann entdeckt.

Laut Angaben des Verletzten soll aber noch eine zweite Person vor Ort gewesen sein. Daraufhin begannen die Einsatzkräfte eine Suchaktion rund um den Fundort des Mannes. Durchsucht wurden die nähere Umgebung und auch die Talsperre mit Hilfe eines Bootes.

Der Einsatz blieb aber ohne Erfolg. Um 12.10 Uhr wurde die Suchaktion beendet. „Wir haben nichts mehr gefunden“, sagt der Sprecher der Stolberger Feuerwehr, Michael Konrads.

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