Wechsel der Reiter in den August bewährt sich

Von: dö
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Korrekter Sitz und perfekter Galopp: Bei der Stilspringrüfung am Sonntagmittag spielte das Zusammenspiel zwischen Reiter und Pferd eine große Rolle. Stil Foto: T. Dörflinger

Stolberg-Büsbach. Regen traf auf Sommerboden: So kann man die Situation bezeichnen, die die Organisatoren des Reitturniers auf Gut Hassenberg nach dem Unwetter von Freitagabend vorfanden. Die Befürchtungen, dass die Wetterkapriolen - wie in der Vergangenheit des öfteren an Pfingsten geschehen - für einen aufgeweichten, nicht turniertauglichen Untergrund sorgen würden, bestätigten sich allerdings nicht.

Der ausgetrocknete und im Mai frisch sanierte Boden hatte die Wassermassen gut verkraftet und sorgte dafür, dass die Bedingungen für Reiter und Pferd an den Folgetagen als nahezu ideal bezeichnet werden konnten.

Einzig der Parcoursaufbau für das Springturnier musste verschoben und am Samstag in den frühen Morgenstunden nachgeholt werden. Und so hatte die Terminverlegung von Pfingsten in den Sommer - erstmals hatten der Büsbacher Reiterverein in seiner 60-jährigen Geschichte mit einer alten Tradition gebrochen - dann doch seine guten Seiten.

Stramm und dicht gedrängt war allerdings das zu bewältigende Programm, was Adolf Konrads, der engagiert im Hintergrund „die Strippen” zog, und die im März gewählte neue Vorsitzende Dunja Meyers zu managen hatten. Auch wenn man die Anzahl der Prüfungen von vormals 43 auf 28 reduziert hatte, mussten immerhin im Dressur- und Springbereich noch rund 970 Starts bewältigt werden. Viel Arbeit also für die beiden Organisatoren, die von einem 30-köpfigen Team unterstützt wurden.

Höhepunkt am Samstags war die abschließende M-Springprüfung mit Stechen, die von Werner Stephan (Reiterverein Gut Kuckum) gewonnen wurde. Auf den Plätzen folgten Carmen Delheid aus Aachen-Eich und Reinier Van der Maas aus Eicherscheid. Lange hatten die rund 100 Zuschauer auf die Teilnehmer des Stechens warten müssen.

Denn ein anspruchsvolles Gelände - der Platz enthält eine Bodenwelle - und eine 450 Meter lange Distanz, die mit zwölf Hindernissen bestückt war, machten Ross und Reiter die Arbeit nicht leicht. Hinzu kam, dass das Feld mit 22 Starts recht groß war. Erst die als Zwölfte an den Start gehende Delheid und der als vorletzter gesetzte Stephan erreichen Null-Fehler-Ritte, die Bedingung für die Teilnahme am Stechen waren.

Hatte am Samstagabend die Zeit eine große Rolle gespielt, standen am Sonntag bei der L-Stilspringprüfung mit Stechen die Harmonie zwischen Reiter und Pferd im Vordergrund. Die besten Haltungsnoten erzielte Manfred Bauens vom Brander Reiterverein.
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