Stolberg/Nordeifel - Wasserverband Eifel-Rur baut neuen Sammler

Wasserverband Eifel-Rur baut neuen Sammler

Von: sps
Letzte Aktualisierung:
11512989.jpg
Ab März gelten für die Rurtalsperre neue Regeln, die Spielräume für die touristische Nutzung bieten sollen. Foto: Archiv/Stollenwerk

Stolberg/Nordeifel. Der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) bleibt seiner Linie treu: Die seit dem Jahr 2004 zwischen Verbandsrat und Verbandsführung vereinbarte Beitragsobergrenze für die Mitglieder in Höhe von 132 Millionen Euro bleibt unverändert.

Diesen Beschluss fasste die Verbandsversammlung, die auch den WVER-Wirtschaftsplan für 2016 beschloss. Der Vermögensplan umfasst 106,7 Millionen Euro, für den Erfolgsplan sind 139 Millionen Euro veranschlagt.

44 Kläranlagen

Der WVER betreibt 44 Kläranlagen, in denen im Jahr 2014 122,6 Millionen Kubikmeter Abwässer gereinigt wurden, was einem leichten Rückgang entspricht. Er wird von WVER-Seite mit sinkendem Trinkwasserverbrauch wie trockeneren Frühjahren und Herbstmonaten begründet. Der geringere Zufluss machte laut des WVER-Vorstandsvorsitzenden Professor Dr. Wolfgang Firk einen von 76 auf 78 Cent leicht erhöhten Kubikmeterpreis notwendig.

Für die Nutzung der Rurtalsperre beziehungsweise der Urfttalsperre sollen ab 16. März neue Regelungen gelten, die auch Spielräume für die touristische Nutzung bieten sollen. Segelboote mit einer größeren Maßzahl sollen ebenso zugelassen werden wie der Einsatz von Elektromotoren für Segelboote und Angelkähne, die bisher nur für Notfälle mitgeführt werden durften.

Neben den üblichen Wartungs- und Reparaturarbeiten steht dem WVER für die nächsten Jahre ein gewaltiges Infrastrukturprojekt bevor. Von Winden bis zur Kläranlage Düren muss der bestehende Abwassersammler um einen Parallelsammler ergänzt werden.

Der jetzt 40 Jahre alte Sammler, der Abwässer aus Kreuzau und Düren sowie der ruranliegenden Papierindustrie transportiert, ist an seine Grenze gestoßen. Der Parallelsammler, dessen Kosten auf 40 Millionen Euro geschätzt werden, soll sowohl für Entlastung sorgen als auch durch Umleitung der Abwässer eine notwendige Sanierung ermöglichen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert