Wasserballer: Für das große Becken fehlt die Kondition

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Stolberg. Die Oberliga-Mannschaft der Wasserballer des Stolberger SV hat zum Auftakt der Rückrunde der Oberliga beim Tabellenzweiten, DJK Poseidon Duisburg, eine Niederlage hinnehmen müssen. Nach einer schwachen Anfangsphase und einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit unterlagen die Kupferstädter mit 8:12.

Wie schon im Hinspiel war die Chancenverwertung im ersten Viertel schwach, immer wieder landete der Ball am Aluminium oder wurde vom gegnerischen Torwart aus den Ecken gefischt. Die Gastgeber nutzten ihre wenigen Chancen konsequent aus und gingen mit 4:0 in Führung, bevor Stolberg das erste Mal einnetzen konnte. Beim Halbzeitstand von 6:1 sah es zeitweise nach einer hohen Niederlage aus, doch im dritten Viertel fing sich der SSV endlich und spielte im ungewohnt großen Becken stark auf. Sechs von neun Überzahlspielen wurden sicher verwandelt, hinzu kamen einige starke Einzelaktionen im Center. Die Schwäche der Kupferstädter waren wieder einmal die langen Wege im Acht-Bahnen-Becken, das die konditionelle Unterlegenheit widerspiegelte. Obwohl man auch eigene Kontergelegenheiten hatte, brachten diese aufgrund mangelnder Passsicherheit zu selten etwas Zählbares ein.

Insgesamt ist man beim SSV dennoch mit der Leistung zufrieden, zu Hause hat Duisburg schließlich erst einmal Punkte abgegeben. Mit einer besseren Chancenverwertung wäre sogar eine Überraschung möglich gewesen. Die besten Schützen des SSV waren Mark Braun (3 Tore) und Tim Klos (2).

Ein weitaus wichtigeres Spiel findet an diesem Samstag im Hallenbad Glashütter Weiher statt. Dort ist mit dem SV Lünen II ein direkter Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt zu Gast, Anpfiff ist um 18 Uhr.

Unterdessen hatte die zweite Mannschaft des SSV in der Bezirksliga allen Grund zum Feiern. Im direkten Duell der Vorjahresfinalisten setzte sich Stolberg beim ASV 06 II deutlich mit 13:6 durch. Es war der höchste Sieg im Bezirksliga-Lokalderby der jüngeren Vereinsgeschichte und sichert dem SSV zwei Spiele vor Ende der Gruppenphase praktisch schon den 1. Platz. Hinter den ungeschlagenen Kupferstädtern kämpfen der ASV und die Wasserfreunde Delphin Eschweiler um den 2. Platz, Vierter und damit wahrscheinlicher Gegner des SSV in den Playoffs ist zurzeit der Dürener TV.

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