Stolberg - Warnstreik am Montag: Zwölf Kitas bleiben zu

Warnstreik am Montag: Zwölf Kitas bleiben zu

Von: gro
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Um welche Kitas es sich handelt, wollte am Donnerstag weder das Jugendamt noch der städtische Personalrat verraten. Symbolbild: Kay Nietfeld/dpa

Stolberg. Die stockenden Tarifverhandlungen für die Sozial- und Erziehungsberufe werden in der kommenden Woche erstmals auch Auswirkungen auf Stolberg haben. Die Mitarbeiterinnen von zwölf städtischen Einrichtungen sind für den nächsten Montag aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen.

Weil mit einer hohen Beteiligung gerechnet wird, hat die Stadt am Donnerstag bereits angekündigt, dass die Kindertagesstätten komplett geschlossen bleiben werden.

Um welche Kitas es sich handelt, wollte am Donnerstag weder das Jugendamt noch der städtische Personalrat verraten. „Die betroffenen Eltern werden aber frühzeitig informiert“, versicherte der Leiter der Sozialpädagogischen Sonderdienste, Sebastian Heyn.

Nach Informationen unserer Zeitung wird es eine Schließung an folgenden Standorten geben: Holderbusch, Franziskusstraße, Bertholdstraße, Pirolweg, Gressenich, Mausbach, Mozartstraße, Wiesenstraße, Corneliastraße, Höhenstraße, Saarstraße und Steinweg.

„Sollten Eltern ein Betreuungsproblem haben, können sie sich an das Jugendamt wenden“, erklärt Sebastian Heyn, der ebenso als Ansprechpartner zur Verfügung steht (unter Telefon 13338) wie seine Kolleginnen Bärbel Moll (Telefon 13382) und Vera Mertens (Telefon 13325).

„Da die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände bisher keine Bereitschaft gezeigt hat, auf die gestiegen Anforderungen in den Sozial- und Erziehungsberufen mit einer angemessenen Gehaltserhöhung zu reagieren, müssen wir den Druck erhöhen“, betont Joachim Paul. Sollte es in der zweiten Verhandlungsrunde am Montag keine nennenswerten Fortschritte geben, könnte es noch in derselben Woche weitere Warnstreiks geben, so der städtische Personalratsvertreter.

Das in Stolberg streikende Personal will am Montag einem Aufruf der Gewerkschaft Verdi folgen und sich an einer zentralen Kundgebung auf dem Willy-Brandt-Platz in Aachen beteiligen. Die erwarteten 150 Teilnehmer aus der Kupferstadt starten um 8.30 Uhr mit Bussen am Krautladeplatz.

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