Wandkalender der Hauptschule: Stolberger Burg in vielen Facetten

Von: oha
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Nicolai Blechinger aus Köln hat diese Ansicht der Altstadt mit Burg 1995 gemalt. Das Aquarell ziert die Februar-Seite. Repro: O. Hansen

Stolberg. Die Gemeinschaftshauptschule Kogelshäuserstraße hat erneut einen Wandkalender herausgegeben. Für das Jahr 2015 steht die Stolberger Burg im Mittelpunkt der Kalenderblätter. „Die Burg zu Stolberg mit Künstleraugen gesehen“ heißt das Thema.

Den Kalenderblättern beigefügt sind aktuelle Fotos der Burg – von außen und von innen fotografiert von Schülerinnen und Schülern der GHS. Auf den Monats-Blättern ist die Burg zu sehen, gemalt in den vergangenen 75 Jahren von unterschiedlichen Künstlern. Meist in Öl auf Holz, aber auch in Aquarell oder als Konstruktion aus Strohhalmen auf Karton. Eine kurze Geschichte der Burg hat Christian Altena hinzugefügt.

Der Kalender ist eine Hommage an die Stolberger Burg. Alle drei Monate haben die Schüler das Bauwerk von innen und außen fotografiert. Die Fotos wurden jeweils in den Kalender eingestreut. Auf dem Titelblatt ist die Burg, in Öl gemalt von Antonius Lourens (Den Haag), in den vier Jahreszeiten zu sehen. Das Januarblatt zeigt die Burg aus Strohhalmen auf Karton, im Jahr 1955 von einer unbekannten Stolbergerin angefertigt. Auf dem Februarblatt ist die Burg bei Nacht zu sehen, hoch oben thronend über der Altstadt, als Aquarell 1995 durch Nicolai Blechinger (Köln) geschaffen. Das März-Blatt zeigt die Altstadt samt Burg in Öl, gemalt von N. Sfronow aus Russland bei seinem Besuch 1988 in Stolberg.

Wer das Kalenderblatt für den April aufschlägt, sieht das Ölgemälde („Stolberger Altstadt von 1939“), geschaffen von Bert Stollenwerk (Stolberg). Das Aquarell aus dem Jahr 1974 von H. Reisch (vermutlich aus Stolberg) zeigt die Altstadt ohne Grün an den Bäumen. Mit der Feder zeichnete Franz-Josef Kreutzkamp Stolberg (die Altstadt 1967), sein Werk ziert das Juni-Blatt des Kalenders.

Christian Altena steuerte nicht nur Wissenswertes über Stolberg zu dem Kalender bei, auch das Juli-Blatt (die Burg in Öl auf Holz) und das August-Blatt „Die Burg verhüllt alla Christo“ mit Farbe und Bleistift entworfen, stammen von ihm. Die Burg aus dem Jahr 1952, gemalt von A. Teutenberg, ziert das Septemberblatt des Kalenders. Mit Farbstift und Wasserfarbe brachte Elke Ludwig (Köln) die Ansicht von Altstadt und Burg 1995 auf das Papier. Das Werk ziert den Oktober 2015, eine Aquarellmalung mit dunklen Wolken über der Festung von Gelen (1997) den November.

Als würde man von einem Nachbarhaus aktuell auf die Burg blicken, so wirkt das Aqarell von Gunter Richter (Aachen), 1989 entstanden. Schnee auf den Zinnen darf auf dem Dezemberblatt natürlich nicht fehlen. Für den 31. Dezember 2015 haben die Schülerinnen und Schüler ein Extra-Kalenderblatt angehängt: Es zeigt die Burg im Feuerwerk. Praktisch sind die Jahresübersichten für 2015 und 2016, die die Schüler beigefügt haben. Geziert von einer Kohlezeichnung der Schülerin Nurcan Buyuman, die die Burg im Jahr 2010 zeigt.

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