„Wald_Arbeiten“: Fast 30 Künstler aus der Region stellen aus

Von: dim
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Insgesamt wirken 29 Kunstschaffende, der Naturschutzbund und die Biologische Station bei der Ausstellung „Wald_Arbeiten“ am Hammerberg mit. Foto: D. Müller

Stolberg. Der Wald ist Naturlebensraum für vielfältige Arten und hat als Motiv wie als Inspiration in der Kunst eine lange Tradition. Diese und den Facettenreichtum des Waldes greift eine Ausstellung auf, bei der 29 Kunstschaffende aus der Region am letzten Augustwochenende ihre „Wald_Arbeiten“ zeigen (siehe Infokasten).

Und zwar in großer Bandbreite, denn Malerei trifft auf Skulpturen, Installationen werden ebenso zu bestaunen sein wie Fotokunst, Assemblagen und Objekte, poetische Lesungen und eine Tanzperformance gehören auch zu den „künstlerischen Annäherungen“ an den Wald.

Die Idee zu der großen Ausstellung „Wald_Arbeiten – künstlerische Annäherung“ in Skulpturengarten und Atelierhaus am Hammerberg ist bei der Kunstausfahrt „Art Tour de Stolberg“ geboren worden. Birgit Engelen und ihre Gastkünstler Agnes Bläsen-Jansen, Carmen Kahn, Dirk Schulte und Anke Wolf haben festgestellt, dass sie alle schon einmal Arbeiten zum Thema Wald hergestellt haben. „Auf völlig verschiedene Art und Weise“, sagt Schulte: „Unsere Neugier war geweckt. Wir wollten herausfinden, wie sich andere Künstlerkollegen dem Thema annähern, und welche Inspirationen Kunstschaffende heute, im digitalen Zeitalter, aus dem Wald beziehen.“

Welche künstlerischen Impulse der vielfach bedrohte Natur-, Bild- und Erlebnisraum Wald heute noch geben kann, und ob seine Präsenz und Strahlkraft ausreicht, um ihn als Kunstraum und vielleicht sogar als „Freund Hain“ zu begreifen, wird die Ausstellung zeigen. „Um die Fakten zur Thematik Wald nicht aus den Augen zu verlieren, wird es zudem Infostände der Biologischen Station und des Naturschutzbundes geben“, beschreibt Birgit Engelen.

Künstlerisch nähere sich die Ausstellung aus enorm vielen Richtungen dem Wald. „Mit 29 Kunstschaffenden, die verschiedene Ideen haben und sie mit unterschiedlichen Ausdrucksformen, Techniken und Materialien umsetzen, wird die Ausstellung sicherlich spannend und überraschend.“

Ästhetische wie hintergründige Werke, naturalistische wie abstrakte Exponate, subtile, kritische und originelle Ansätze würden den Besuchern der großen Kunstschau reichlich geboten.

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