Stolberg - Wahl am „Goethe” ist heute die Vorentscheidung für das „Ritze”

Wahl am „Goethe” ist heute die Vorentscheidung für das „Ritze”

Von: -jül-
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Stolberg. Physik, Informatik und Mathematik wird er am „Goethe” vermutlich nicht mehr so intensiv unterrichten können, wenn die Schulkonferenz des Goethe-Gymnasiums am Donnerstagabend ihre Entscheidung über die Nachfolge von Direktorin Stefanie Luczak trifft; sie verlässt nach 34 Jahren das damalige „humanistische Gymnasium mit naturwissenschaftlichen Zweig” und wird am 10.Juli offiziell in den Ruhestand verabschiedet.

2001 übernahm Luczak die Schulleitung, feierte vor sechs Jahren das 150-jährige Bestehen der heutigen Europaschule mit bilingualem Zweig, und Bernd Decker gilt als ihr Wunschkandidat in der Nachfolge als Oberstudiendirektor. Er ist einer von zwei Bewerbern, die die Bezirksregierung der Schulkonferenz als geeignete Kandidaten zur Auswahl unterbreitet hat, wobei der zweite Bewerber von auswärts kommt.

Decker ist aber auch einer von zwei Kandidaten für die Nachfolge von Burghard Klein als Direktor am Ritzefeld-Gymnasium. Dort wird der Schulleiter am 9.Juli nach neunjährigem Engagement auch um den Ausbau des einstigen Stolberger „Mädchen-Gymnasiums” mit 130-jähriger Tradition verabschiedet. Im besten Einvernehmen haben sich ob der Personalie beide Schulen bei der Terminierung ihrer entscheidenden Schulkonferenzen geeinigt. Das mit Lehrer-, Eltern- und Schülervertretern besetzte Gremium tritt am Ritzefeld-Gymnasium erst am Dienstag, 1. Juni, zusammen. Auch ihm unterbreitet die Bezirksregierung zwei Personalvorschläge; neben Decker ebenfalls ein auswärtiger Kandidat. Ein bis dato interessierter Realschullehrer hat seine Bewerbung mittlerweile zurückgezogen.

Und auch Dr. Friedhelm Mersch steht längst nicht mehr zur Auswahl, nachdem er als Nachfolger von Ulrich Reinartz als neuer Direktor am städtischen Gymnasium in Eschweiler erkoren wurde. Mit dem Ausscheiden des stellvertretenden Schulleiters und der Direktorin des Goethe-Gymnasiums steht die Schulkonferenz heute vor der Herausforderung, grundlegende Weichen für die Zukunft des einstigen „Jungen-Gymnasiums” zu stellen. Und mit diesem Votum trifft sie indirekt auch eine Entscheidung für die Nachfolge am Ritzefeld-Gymnasium. Denn mit einer Wahl Deckers gibt´s dort keine Auswahl mehr.
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