Wachwechsel in der „Bethlehem“-Chefetage

Von: tol
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Dirk Offermann wird Geschäftsführer im Bethlehem-Gesundheitszentrum. Foto: K. Erdem

Stolberg. Das Stolberger Krankenhaus bekommt einen neuen Geschäftsführer: Dirk Offermann (41), derzeit Kaufmännischer Direktor des Jülicher St.-Elisabeth-Krankenhauses, wird Gábor Szük beerben, der ihm als Mitglied des dann fünfköpfigen Aufsichtsrats weiterhin zur Seite stehen wird.

Offermann leitet das Jülicher Haus der Caritas Trägergesellschaft West (CTW) seit vier Jahren. Vorher hat er sich bereits an der Spitze einer anderen CTW-Einrichtung, des St.-Augustinus-Krankenhauses in Düren, einen Namen gemacht. Im Aachener Marienhospital war er fürs Controlling zuständig.

„Herr Offermann genießt wegen seines geschäftlichen Weitblicks und seiner Erfahrung mein volles Vertrauen. Die enge Zusammenarbeit mit Herrn Offermann sowie die Tatsache, dass er wie ich ein Branchenkenner mit einem dichten Netzwerk ist, bedeutet unter dem Strich einen Kompetenzzuwachs für die Bethlehem Gesundheitszentrum gGmbH“, teilt Skük den Mitarbeitern des „Bethlehem“ mit. Er selbst werde auch als Mitglied des Aufsichtsrats alles in seiner Macht Stehende tun, „um dieses Haus aus seiner defizitären Lage zu bringen“.

Der Sanierungsprozess in der „Bethlehem Gesundheitszentrum Stolberg gGmbH“, den Szük seit April 2013 leitet, sei zwar nicht leicht umzusetzen, eröffne aber immer neue Chancen, ermutigt der künftige Aufsichtsrat seine Belegschaft, das Krankenhaus „wieder in sicheres Fahrwasser zu lenken“.

Am 1. März soll der Wachwechsel vonstatten gehen, der neue Geschäftsführer seine 16-jährige Krankenhauserfahrung als Chef einbringen. Zu den Beweggründen des Wechsels an der Spitze der Hausleitung hat offenbar die Erkenntnis geführt, dass die wirtschaftliche Lage „eine intensive Begleitung der Projekte hier im Haus unumgänglich“ macht. Szük, der selbst betont, er wäre „gerne Geschäftsführer des Stolberger Krankenhauses geblieben“, ist auch Geschäftsführer der CTW und bekleidet in Stolberg eine Teilzeitstelle.

Der Aufsichtsrat wünsche, so Szük, dass er sich „in Zukunft verstärkt um die CTW-Häuser kümmern soll“. Dirk Offermann wird Geschäftsführer in Vollzeit sein, seine berufliche Zukunft also vollumfänglich auf das Stolberger Haus ausrichten. Eine Lösung, die laut Szük „Kontinuität garantiert und sicherstellt, dass wir den bereits eingeschlagenen Weg weiter gehen können“.

Einen großen Vorteil bringt der Neue auf jeden Fall schon einmal mit: Als echter „Stolberger Jong“ ist er in der Kupferstadt aufgewachsen, lebt mit seiner Familie in Stolberg und hat das Haus auch schon aus Patientensicht kennengelernt.

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