Vorschläge für mehr Halt auf dem Asphalt

Von: Kolja Linden
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Buckelpiste ohne Zukunft: Der Straßenbelag soll „Am Hang” erneuert werden. Das steile Stück soll ausgebaut werden, hinzu kommt eine neue Parkregelung. Foto: K. Linden

Stolberg. Rund 17 Prozent Steigung - oder Gefälle, je nach Sichtweise - hat die Straße „Am Hang” an ihrer steilsten Stelle. Damit ist der „Hang” auf der Liester eine der steilsten Straßen in ganz Stolberg. Gerade im Winter kann dieses Gefälle für Autofahrer wie Fußgänger aber durchaus zur Gefahr werden.

Und der „Hang” hat noch ein anderes Problem: Der Zustand des Straßenbelags ist im unteren Teil so schlecht, dass er saniert werden muss. Aus Sicherheitsgründen sieht die Verwaltung außerdem vor, die Straße auszubauen. Dies gilt nur für den unteren Teil der Straße.

Der oberhalb der Einmündung „Rotsch” liegende Teil ist laut Verwaltung nicht sanierungsbedürftig und wird auch nicht erneuert. Die Pläne waren den Anwohnern auch bei einer Bürgerbeteiligung vorgestellt worden, die bereits Ende Mai stattgefunden hatte.

Verbreiterung geplant

Die neue Straße soll nun mit einer Fahrbahnbreite von 5,50 Metern und mindestens 1,50 Meter breiten Gehwegen ausgebaut werden. Weil aus der Bürgerversammlung auch der Wunsch geäußert wurde, zur besseren Verkehrssicherheit eine Parkregelung einzuführen, hat die Verwaltung ihre Pläne dahingehend noch einmal überarbeitet. Nun soll der Bau- und Vergabeausschuss, der am Mittwoch, 6. Oktober, tagt, die Verwaltung mit der Ausschreibung der Bauarbeiten beauftragen.

180.000 Euro Anwohnerkosten

Die Kosten für die Maßnahme werden auf 285.000 Euro veranschlagt, davon 255000 für den Straßenausbau und die ebenfalls geplante Erneuerung der Straßenbeleuchtung sowie 30.000 Euro für Ingenieurleistungen. 180.000 Euro davon werden als Beiträge auf die Anwohner umgelegt. Herangezogen werden alle Anwohner der Straße, auch die, die im oberen, nicht betroffenen Teil wohnen.

Da der „Hang” wegen des bestehenden Durchgangsverkehrs als Haupterschließungsstraße gilt, seien die Beiträge der Anwohner bereits gesenkt worden, hatte Fachbereichsleiter Josef Braun den Betroffenen bereits auf der Versammlung im Mai erklärt. Einer Einbahnstraßenregelung, wie von einem Anwohner ins Spiel gebracht, wurde seitens der Verwaltung eine Absage erteilt.

Dagegen sind Handläufe beziehungsweise Geländer, wie sie ebenfalls aus der Anwohnerschaft vorgeschlagen wurden, vorgesehen, sagte Josef Braun. Anwohner hatten mit Blick auf Schnee- und Eisglätte im Winter darum gebeten, um mehr Sicherheit für Fußgänger auf den steilen Gehwegen zu schaffen.

Auf der Straße werden nach Fertigstellung der Bauarbeiten alternierend Parkflächen eingezeichnet, die das Tempo von Fahrzeugen verringern, unübersichtliche Einmündungen aber freihalten sollen.
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