Vorlesewettbewerb der Stadtbücherei: Lesen fördert Sprache

Von: dö
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Spannende Lektüre: Anna-Sophi
Spannende Lektüre: Anna-Sophia Mahee Mostert, Oliver Maczkowski und Paul Felser (v.l.) haben den Vorlesewettbewerb der Stadtbücherei gewonnen. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Oliver Maczkowski von der Grundschule Prämienstraße hat den Vorlesewettbewerb der Stadtbücherei gewonnen. Der Neunjährige erreichte 131 Punkte und verwies Paul Felser von der Grundschule Bischofstraße und Anna-Sophia Mahee Mostert von der Grundschule Stefanstraße auf die Plätze 2 und 3. Sie errangen 122 beziehungsweise 119 Punkte.

Mitbewerber um die Würde des Stadtsiegers waren sieben weitere Jungen und Mädchen der vierten Klassen, die ebenso wie die drei Erstplatzierten zuvor den Vorlesewettbewerb ihrer jeweiligen Schule gewonnen hatten.

Für die Bewertung und Auswahl der Platzierungen war eine sechsköpfige Jury zuständig, zu der unter anderem Gottfried Frings vom Förderkreis der Bücherei, Katharina Mohr von der Bücherstube am Rathaus und Sascha Schaffrath von der Sparkasse Aachen gehörten. Sie vergaben die Punkte und achteten darauf, dass die jugendlichen Probanden den Kriterien Textverständnis, Lesetechnik und Textgestaltung gerecht wurden. Der Wettbewerb war in zwei Teile geteilt: Im ersten Teil mussten die Schüler ein Kapitel aus ihrem Lieblingsbuch vorlesen. Dafür hatten die Jungen und Mädchen Texte ausgewählt, die sich um die Themen Freundschaft, Sport, Zauberei und Kriminalistik drehten.

Bis auf kleine Unterschiede in der Lesetechnik und der Textgestaltung bewältigten die zehn Kandidaten diese Aufgabe mit Bravour. Schwieriger wurde es im zweiten Teil, als die Schüler einen ihnen unbekannten Text vorlesen mussten. Für diese Aufgabe hatte Mohr das kürzlich erschienene Buch „Nicht drücken” von Gernot Grieksch ausgewählt.

Eintauchen in eine andere Welt

Dieser Jugendroman handelt davon, dass drei Kinder, weil sie verbotenerweise einen roten Schalter betätigt haben, plötzlich in eine andere Welt eintauchen. Eine Welt, in der beispielsweise Hunde nicht bellen, sondern wie Katzen miauen und Jungen Mädchenrollen besetzen. Bei diesem Text, die Kandidaten mussten nacheinander ein kurzes Kapitel daraus vorlesen, wurden schnell Unterschiede deutlich. Unterschiede, die sich dadurch bemerkbar machten, dass die Probanden weniger flüssig lasen, des Öfteren innehielten und ihrer Betonung und Akzentuierung deutlich weniger Aufmerksamkeit widmeten.

Die Bekanntgabe der Platzierungen hatte nach einer kurzen Beratung der Jury Büchereileiterin Beate Klaas übernommen. Zuvor hatte Klaas Sinn und Zweck des Wettbewerbes erläutert. „Zu unseren Zielen gehört neben der Sprachschatzerweiterung auch die Förderung der Kommunikationsfähigkeit und des logischen Denkvermögens”, versicherte sie.

Zu Gast beim Wettbewerb war ein rund 50-köpfiges Publikum, das sich aus Klassenkameraden, Eltern und Großeltern zusammensetzte. Sie verfolgten die vorgetragenen Geschichten mit großem Interesse und sparten bei der Bekanntgabe der Sieger nicht mit Applaus. Neben Urkunden wurden alle Teilnehmer mit Gutscheinen bedacht, die zum Kauf eines Buches anregen sollten.

Die Namen und Schulenaller Stolberger Wettbewerbsteilnehmer

Neben Oliver Maczkowski, Paul Felser und Anna-Sophia Mahee Mostert nahmen an dem Wettbewerb teil: Franja Joussen (Grundschule Grüntalstraße), Florian Schroif (Im Hahn), Maximilian Gronert (Würselener Straße), Paul Kowalka (Rote Erde), Katharina Maxima Henser (Höhenstraße), Greta Klotz (Kornbendstraße) und Sabina Karic (Hermannstraße).
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