Stolberg - Vom Radweg bis zur Stauzone

Vom Radweg bis zur Stauzone

Von: nap
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Stolberg. Als regelrechte Ochsentour beschreibt Stadtoberbaurat Andreas Pickhardt, Daten für das Verkehrsmodell der Städteregion und weiterer Gemeinden zu sammeln und bündeln, „aber man sieht langsam ein Licht am Ende des Tunnels”.

Wie im Ausschuss für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt erläutert, soll das Modell, bei dem neben verkehrstechnischen Daten aus dem AVV-Verbundgebiet, aus Teilen des Kreises Euskirchen und auch der Parkstad Limburg/Südlimburg auf niederländischer und der deutschsprachigen Gemeinschaft auf belgischer Seite erhoben werden, künftig die regionale Zusammenarbeit der einzelnen Städte und Kommunen stärken.

Nahverkehrs- und Schulentwicklungsplanungen, Luftreinehalte- und Lärmminderungspläne und eben Verkehrsentwicklungsplanungen funktionierten nach Professor Dirk Vallée nur, wenn eine einheitliche Datenbasis geschaffen werde. Und die existiere in und zwischen oben genannten Gebieten momentan nicht, wodurch es immer wieder zu Abstimmungsproblemen kommen würde. Vallée ist mit dem Institut für Stadtbauwesen und Stadtverkehr (ISB) der RWTH Aachen beauftragt, in Kooperation mit der Ingenieurgruppe IVV diese Daten zusammenzutragen.

Auftrag- und Geldgeber sind die Städteregion, der Landesbetriebs Straßenbau NRW und der Aachener Verkehrsverbund. Integriertes Geografisches Informationssystem (GIS) nennt sich das Ganze, in das seit Herbst vergangenen Jahres beispielsweise Einwohnerzahlen, Standorte von Schulen und Kitas, Verkehrsaufkommen, Stauproblemzonen, Linienwege von Bussen und Bahnen oder auch Fuß- und Radgängerwege eingepflegt werden.

Ein Mammutprojekt, das noch einige Monate andauern soll, bis künftig Städte und Kommunen neue Daten in regelmäßigen Abständen in das System einspeisen und dieses auch selbstständig fortschreiben können.
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