Volkstrauertag: Mahnende Worte für eine friedliche Welt

Von: mlo
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Auf der Gedenkfeier wurden auch mahnende Worte an die Zuhörer gerichtet. Foto: M.-L. Otten

Stolberg. Das schreckliche Kapitel der deutschen Geschichte, das im Zweiten Weltkrieg mehr als 60 Millionen Menschen das Leben kostete, ist zwar überstanden, wird am Volkstrauertag aber immer wieder präsent. In Stolberg wurde am Sonntag in mehreren Stadtteilen der Opfer gedacht.

Die Feier am Kriegerdenkmal in Büsbach eröffnete der Männergesangverein mit dem Lissmann-Requiem „Seele vergiss sie nicht, die Toten“. Die hohe Beteiligung an der würdigen Feier in der Bischofstraße zeigte, wie wichtig auch heute noch die Auseinandersetzung mit der Geschichte ist. Angesichts von Terror und Bürgerkriegen weltweit sprach Rainer Soldierer mahnende Worte und appellierte, sich für eine friedliche Welt und gegen unmenschliches Handeln einzusetzen.

Deutschland sei zwar jetzt nicht der Verursacher des Schreckens, sondern in der Flüchtlingssituation eher der „Silberstreifen am Horizont. Menschen aus anderen Ländern flüchten vor Willkür und Mördern und bitten um Einlass. Wenn auch das Grundrecht auf Asyl für jeden Menschen gilt, kann Deutschland aber nicht für jeden Zuflucht sein.“ Alle EU-Länder seien gefordert und dürften sich nicht hinter Nationalismus verstecken, so der Vertreter der IG Büsbach. Bei der Kranzniederlegung bliesen Arno und Toni Scholl das Lied vom guten Kameraden, und Pfarrer Jürgen Urth betete gemeinsam mit der versammelten Gemeinde.

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