Volkstheater: Wenn drei Knöppches um die Wette balzen

Von: dö
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Amüsante Darstellung: Luwwi Knöppche (Sven Schröder), Aujuß Knöppche (Hans Georg Queck), Schackeling Fenke (Nadine Schröder) und Hannes Knöppche (Hans Schröder) (v.l.) prägten das Stück „Füür än Flamm“. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Der Haushalt von Hannes, Aujuß und Luwwi Knöppche (Hans Schröder, Hans Georg Queck sowie Sven Schröder) ist eine Männerwirtschaft, wie sie im Buche steht. Schließlich geht es in der Wohnung des Trios, das gemeinsam einen florierenden Installateurbetrieb führt, drunter und drüber. Damit das Chaos nicht überhand nimmt, wird per Zeitungsannonce eine Frau gesucht.

Da die Geschwister unabhängig voneinander nun Anzeigen mit unterschiedlichen Inhalten aufgeben, bewerben sich gleich drei Frauen (Nadine und Gisela Schröder sowie Hiltrud Queck) um die Stelle der Haushälterin. In Szene gesetzt wurde diese humorvolle Story mit dem Titel „Füür än Flamm“ im Kulturzentrum Frankental von den Laiendarstellern des Würsele­ner Volkstheaters. Verkehrssprache war – ebenso wie bei den Vorgängerstücken – auch diesmal das Würselener Platt. Ein Dialekt, der auch für Kupferstädter Ohren kein Problem darstellte, wie die begeisterte Reaktion des Publikums auf die amüsanten und kurzweiligen Dialoge erkennen ließ.

Schließlich sorgen die drei Frauen – im Stück Mala Jäer, Soffi Lachnet und Schackeling Fenke genannt – für eine gehörige Portion Verwirrung und Turbulenzen. Schuld am eigenartigen und aufdringlichen Verhalten der Bewerberinnen um die Haushaltsführung haben nämlich die drei Männer, die die Haushälterinnen in spe außerdem für ganz persönliche Absichten und Anliegen nutzen möchten.

So wünscht sich Luwwi Knöppche neben einer Frau für den aus den Fugen geratenen Haushalt auch eine Liebhaberin. Den weiblichen Reizen nicht ganz abgeneigt sind auch Hannes und Aujuß Knöppche, die sich gemeinsam mit Luwwi ein regelrechtes Duell um die Gunst der drei Bewerberinnen liefern.

Ein Wörtchen mitzureden hat dabei aber auch Andres Lang (Harald Fortmann). Immerhin ist er der Freund von Schackeling Fenke (Nadine Schröder), die, weil sie ihr Verhältnis auflösen will, ihre Bewerbung als Chance sieht, den unliebsamen Nachstellungen ihres Verlobten zu entkommen.

Den zahlreichen Besuchern gefiel die humorvolle Darbietung, an der neben den zuvor genannten Personen auch Heinz Schmidt und Hermann Josef Queck beteiligt waren. Sie verkörperten zwei Feuerwehrmänner, die sich nicht nur ab und zu dem des öfteren alkoholisierten Aujuß Knöppche widmen müssen, sondern auch für Hannes Knöppche zuständig sind, der neben einem Installationsbetrieb auch noch die örtliche Feuerwehr führt. Eine weitere Rolle besetzte Reiner Poqué, der den etwas einfältigen und dümmlichen Altgesellen Fränz Möller spielte.

Wer das Stück „Füür än Flamm“ verpasst hat, hat am Samstag, 9. November, um 19.30 Uhr und am Sonntag, 10. November, um 18 Uhr, nochmals Gelegenheit, die zehn Amateurschauspieler bei ihrem witzigen Spiel zu erleben: Spielort ist jeweils der Saal des Kulturzentrums Frankental.

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