Stolberg - Vogelsangstraße: Ein Jahr für zehn Quadratmeter neues Kopfsteinpflaster

Vogelsangstraße: Ein Jahr für zehn Quadratmeter neues Kopfsteinpflaster

Von: Jürgen Lange
Letzte Aktualisierung:
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Seit zehn Monaten ärgern sich die Stolberger über den Asphaltflecken im Kopfsteinpflaster der Vogelsangstraße. Bis zur Reparatur werden sie sich weitere zwei Monate gedulden müssen. Foto: J . Lange

Stolberg. Fast schon Jahrestag feiern kann der Asphaltflicken in der historischen Altstadt, über den sich immer mehr Besucher und Bewohner aufregen. Es war im Oktober, als die Stadt begann, Schäden im Kopfsteinpflaster der Vogelsangstraße umfassend ausbessern zu wollen.

Die Zeit während der Herbstferien hatte die Verwaltung bewusst gewählt, da die von Schulbussen intensiv genutzte Altstadtachse, im Baustellenbereich komplett gesperrt werden musste.

Während damals an einigen Stellen Pflaster aufgehoben und neu verlegt wurde, wurden sich Verwaltung und ein Tiefbauunternehmen nicht einig über die Konditionen für die etwa zehn Quadratmeter große und schlimmste Stelle. Die Kopfsteine wurden ausgebaut und die Fläche mit Asphalt verfüllt – vorläufig. Denn während der nächsten Ferienzeit sollte das Pflaster zurückkehren.

Bis zu den Weihnachtsferien war das zeitlich nicht zu schaffen, und das Wetter mag auch nicht sehr passend gewesen sein. Als nächsten Termin fassten die Stadtväter die Osterferien diesen Jahres ins Auge. „Aufgrund noch nicht vorliegender Angebote war uns die Baudurchführung zum Zeitpunkt der Osterferien jedoch leider nicht möglich“, bedauert der Technische Beigeordnete Tobias Röhm in einem Antwortschreiben an Günter Ruhe, der sich namens der Nachbarschaft in der Altstadt aus aktuellem Anlass erkundigt hat, warum denn dann nicht während der Sommerferien der Asphalt durch Pflaster ersetzt worden ist? Denn zumindest die Burgstraße wurde für die Verlegung von Leitungen ohnehin gesperrt. „Für uns war damit klar, dass die große Asphaltfläche zeitgleich ersetzt wird“, schreibt Rühe.

„Die unterschiedlichen Arbeiten (Leitungsverlegung durch die Versorger und Reparatur des Kopfsteinpflasters durch die Stadt) werden durch zwei unterschiedliche Firmen ausgeführt“, erklärt Röhm. Um die Arbeiten reibungsfrei durchführen zu können, habe sich die Verwaltung nach Rücksprache und Abstimmung mit den Firmen dazu entschieden, die beiden Maßnahmen zeitlich zu trennen und nicht parallel ausführen zu lassen. „Dieser Schritt war erforderlich, da der Arbeits- und Zuwegungsbereich im genannten Gebiet äußerst begrenzt ist“, so Röhm. Nun hat die Verwaltung als Termin die Herbstferien ins Auge gefast. Die liegen wieder im Oktober, der Jahreskreis schließt sich.

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