Visionäre bringen das Unternehmen voran

Von: dim
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Eberhard Frick (Mitte) vom Bundesverband Deutscher Stahlhandel gratuliert den Geschäftsführern Manfred Kerschgens (rechts) und Heinz Herbort zum 140-jährigen Bestehen des Unternehmens. Foto: D. Müller

Stolberg. Begonnen hat die Geschichte des Traditions- und Familienunternehmens eigentlich mit eine kleinen Schlosserei: 1876 machte Johann Josef Kerschgens sich am Mühlener Markt als Schlossermeister selbstständig.

In der Verbindungsstraße, der heutigen Roderburgmühle, betrieb Kerschgens auch ein Eisenwarengeschäft, und er verkaufte auch Stahl. 140 Jahre später ist „Kerschgens Werkstoffe und mehr“ ein Unternehmen mit circa 100 Millionen Umsatz im Jahr und 230 Mitarbeitern an fünf Standorten, rund 160 davon am Hauptsitz in Stolberg.

Nach dem Tode von Johann Josef Kerschgens führten ab 1905 seine Söhne Josef und Heinrich Kerschgens die Firma mit dem Schwerpunkt auf Eisenkonstruktionen weiter. Zudem entwickelte Josef Kerschgens den Handel mit Stahl.

1940 trennten die Brüder sich, und Josef Kerschgens und sein Sohn Reiner führten den Stahlhandel als „Kerschgens Eisenhandel KG“ fort. Nach dem Tode seines Vaters übernahm Reiner Kerschgens 1949 die Geschäftsleitung. Büro und Lager befanden sich in der Hermann-Ritter-Straße, bis 1967 das heutige Firmengelände des Hauptsitzes an der Steinbachstraße erschlossen wurde.

Im selben Jahr tritt der Diplom-Kaufmann Manfred Kerschgens, Urenkel des Gründers Johann Josef Kerschgens, in die Geschäftsleitung ein, nachdem er eineinhalb Jahre in den USA Erfahrungen im Stahlhandel gesammelt hat. Bis heute ist Manfred Kerschgens Geschäftsführer des Unternehmens, ebenso wie Heinz Herbort, der seit 1984 bei Kerschgens tätig ist. Zu der Feier des 140-jährigen Bestehens begrüßten Kerschgens und Herbort jetzt etwa 150 Gäste im Museum Zinkhütter Hof, darunter auch Eberhard Frick, Vorsitzender des Vorstandsrates des Bundesverbands Deutscher Stahlhandel.

Frick lobte die „Visionäre der Firma Kerschgens“ und richtete das Wort an Heinz Herbort und Manfred Kerschgens: „Für Euch steht die Fürsorge für Mitarbeiter, die Ihr intensiv qualifiziert, an oberster Stelle, zudem zeigt ihr eine stetig hohe Investitionsbereitschaft. Nicht ohne Stolz dürft Ihr Euch das größte Formstahlbearbeitungs-Center in Europa nennen.“

Neue Ausrichtung

Auch Manfred Kerschgens bezog sich in seiner Rede auf getätigte Investitionen: „Dank unserer neuen Ausrichtung und der Möglichkeiten, die wir durch unsere Investitionen heute haben, konnten wir – anders als die meisten unserer Wettbewerber – die Folgen der Stahlkrise weitestgehend kompensieren“, sagte der Kerschgens-Geschäftsführer.

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