Vierjähriges Mädchen aus dem Kosovo findet Hilfe in Stolberg

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Lorena  lernt Laufen am Kinder
Lorena lernt Laufen am Kinder-Rollator. Ein großes Team hat ihr in Deutschland geholfen - von Caritas, Menschenskind, Kita und SPZ.

Stolberg. Lorena wurde vor vier Jahren in Istog im Kosovo zwei Monate zu früh geboren. Ihr Zwillingsbruder starb kurz nach der Geburt. Lorena wurde nur getragen, eine Frühförderung - wie in Deutschland üblich - war nicht möglich, einen integrativen Kindergarten gibt es nicht.

Doch Lorena hat einen Onkel in Deutschland, der ihr helfen möchte: Bruce Qaush nahm über Margarita Bähr von der Caritas-Jugendhilfe im Kreis Heinsberg Kontakt zum Stolberger Verein „Menschenskind” auf. Nach einer einstündigen Untersuchung in der Stolberg Kinderklinik, geleitet von Ilona Krauspe-Stübecke und Kinder-Physiotherapeutin Maike Goldbach, war die Diagnose eindeutig: Hemiparese beider unterer Extremitäten.

Bereits vor einem Jahr wurde Lorena in Oslo therapiert und jetzt nach fünf Wochen intensiver wöchentlicher Physiotherapie, wöchentlichem Therapeutischen Reiten und drei nachmittäglichen Besuchen pro Woche in einer integrativen Kindertagesstätte in Erkelenz lebt Lorena auf und schiebt strahlend ihren Kinder-Rollator, den sie in Stolberg geschenkt bekam.

Inzwischen hat sie sich aus dem Sozialpädiatrischen Zentrum am Stolberger Krankenhaus verabschiedet. Ihren Rollator durfte sie mit in den Kosovo nehmen. Sicher wird sie wiederkommen und dann vielleicht auch schon ohne Hilfsmittel laufen können.

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