Vier Zebrastreifen führen zum Bethlehem-Krankenhaus

Von: Jürgen Lange
Letzte Aktualisierung:
Gefährliches Klettern über A
Gefährliches Klettern über Absperrgitter prägte hier bislang die Überquerung der Bergstraße. Jetzt erleichtert ein Zebrastreifen Fußgänger den direkten und sicheren Weg zum Parkplatz. Foto: J. Lange

Stolberg. Sportliche Aktivität legen die Mediziner im Bethlehem-Gesundheitszentrum Patienten und Passanten zwar weiterhin ans Herz, aber das gefährliche Überklettern von Absperrketten am Straßenrand ist jetzt nachhaltig aus dem Leistungskatalog gestrichen und gehörte offiziell auch nie zur Therapie des Hauses.

Denn im Rathaus hat man sich der Rezeptur des Faktischen gebeugt und die Wegeführung für Fußgänger vor dem Krankenhaus der Diagnose heutiger Zeit angepasst.

Linksabbiegen erlaubt

Auf direktem Wege hilft jetzt ein Zebrastreifen über die Bergstraße auf einer viel genutzten Route zwischen Krankenhaus bzw. Innenstadt und Parkplatz bzw. Berufskolleg. Er ist einer von vier Überwegen, mit denen die barrierefreie Erreichbarkeit des neuen Eingangsbereiches des „Bethlehems” deutlich verbessert wurde.

Ein weiterer Zebrastreifen quert die Ritzefeldstraße vor dem neu entstehenden Ärztehaus nahe der Dialyse-Station. Der Bushaltestelle geschuldet leicht bergauf verschoben wird die Steinfeldstraße gequert, und vor dem Rolandshaus ist mit der vierten Querungshilfe ein seit langem gehegter Wunsch endlich Realität geworden.

Noch laufen zwar Arbeiten an der Beleuchtung der Übergänge, aber das ebenso übliche wie gefährliche Überklettern über die Absperrungen an der Bergstraße, ist nicht mehr erforderlich um 20 Meter Fußweg abzukürzen. Die Ehrenrunde über den Parkplatz Bergstraße, um von der Steinfeld- in die Ritzefeldstraße zu gelangen, ist für Autofahrer nicht mehr zwingend erforderlich.

Markierte Haifischzähne auf der Mittelinsel erlauben nun das Linksabbiegen. Rund 28.000 Euro hat die Stadt in die barrierefreie Verbesserung der Verkehrssicherheit vor dem Gesundheitszentrum investiert und sich dabei weitestgehend bei Konjunkturmitteln bedienen können. Insgesamt 82 Fahrbahnquerungen wurden mit einem Aufwand von etwa 140.000 Euro barrierefrei gestaltet.

Ab Montag im Solchbachtal

Obwohl alle Maßnahmen aus dem Konjunkturpaket bis Silvester abgerechnet sein müssen, laufen noch drei Projekte in der kommenden Woche an. Am Montag und Dienstag werden drei weitere touristisch relevante Wirtschaftswege abschnittsweise saniert: die Zufahrt ins Solchbachtal, der Anschluss an den Horsterhof sowie die Verbindung zwischen Pfarrer-Gau-Straße und Schützheide, wo der weitere Weg an Gut Hassenberg vorbei ebenso überholt worden ist wie „Zu den Maaren” zwischen Breinig und Venwegen.

265.000 Euro sind in den Ausbau der von Erholungssuchenden und Sportlern intensiv genutzt Strecken investiert worden, so dass auf knapp vier Kilometern das Freizeit-Wegenetz verbessert wurde.
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