Viele Eigengewächse bei de Wenkbülle

Von: dö
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„Zurück zu den Fünfzigern“: die Showtanzgruppe der KG De Wenkbülle beim Rock‘n‘Roll. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Eigene Kräfte in den Vordergrund: Unter dieses Motto hatte die Donnerberger KG De Wenkbülle ihre große Kostümsitzung in der Stadthalle gestellt. Schließlich hatte man mit dem Auftritt der Garde, der humorvollen Vorführung des „Colonia Duetts“ und der zweigeteilten Darbietung der Showtanzgruppe für gleich vier Programmpunkte aus eigenen Reihen gesorgt.

Den Auftakt der „Eigengewächse“ hatte die Garde gemacht, die mit einer schwungvollen Choreographie das Publikum gleich zu lang anhaltendem Applaus animierte. An den tollen Hebefiguren waren auch Präsident Carsten Nellißen, Kommandant Rüdiger Krafft und Mundschenk Dirk Beneke beteiligt, die es sich beim Auftritt der zahlenmäßig großen Gruppe nicht nehmen ließen, ihr tänzerisches Können unter Beweis zu stellen.

Überzeugend präsentierte sich Verena Keulen, die mit ihrer gelungen Darbietung ihren Einstand als neue Marie der Wenkbülle gab. Begonnen hatte das mehr als vierstündige Sitzungsprogramm traditionsgemäß mit dem Auftritt der Donnerberger Trompetenbläser. Sie versorgten unter der Leitung von Rolf Brück die bunt kostümierten Besucher mit fetzigen Karnevalsmelodien.

Danach hieß es: Podium frei für Tollität Kurt II. (Schiffer), der von seinem Hofstaat und der Prinzengarde der KG Erste Große begleitet wurde. Tollität hielt sich nicht an langen Reden auf, sondern präsentierte mit seinem Hofstaat ein Medley regionaler Karnevalsmelodien in einer flotten Choreographie.

Abgelöst wurden die tänzerischen Darbietungen von Bauchredner Werner Schaffrath aus Euskirchen, der als Partner seine respektlos daherredende Puppe „Dodo“ mit gebracht hatte. Hatte schon dieser Beitrag für Furore gesorgt, nahm die Vorführung vollends Fahrt auf, als Schaffrath die beiden Chefs der Donnerberger KG – Torsten Graf und Carsten Nellißen – auf die Bühne holte. Sie stattete der Bauchredner mit neuen Stimmen aus, indem er sie aufforderte, nur auf Händedruck den Mund zu öffnen oder zu schließen.

Besonders spannend gemacht hatte es diesmal die Showtanzgruppe der Donnerberger KG. Denn sie hatte sich ihren neuen Programmpunkt für den zweiten Teil des Abends vorbehalten. So präsentierte sie zu Beginn mit „Sommerfeeling“ eine Darbietung aus dem Vorjahr, ehe sie zu später Stunde mit „Back to the Fifties“ eine schwungvolle Rock‘n‘- Roll-Darbietung aufs Parkett legten. Wieder stellte die von Angelika Förster trainierte Showtanzgruppe unter Beweis, dass die Donnerberger im Tanzsport zu den regionalen Größen gehören.

Um einige Wochen vorverlegt hatten Rebekka Nellißen und Steffi Maske-Derleth ihren Beitrag. Gehört ihnen ansonsten im Pfarrheim Hafen nur zu Karnevalssamstag im kleineren Kreis die Bühne, hatten es sich die beiden Aktiven diesmal nicht nehmen lassen, ihre Büttenrede auch einmal im größeren Rahmen vorzuführen. Als „Colonia Duett“ verschrieben sich die Frauen einem Zwiegespräch, das sich mit den Tücken des Alltags, verhinderten Liebschaften und vermeintlich freudlosem Eheleben beschäftigte.

Prinz Kurt II. war an diesem Abend nicht die einzige Tollität im Saal. Die IG Zwei­faller Karneval hatte ihren Prinzen Abes I. (An­dreas Aberle) mitgebracht, der einschließlich Hofstaat und Tanzgruppe eine zahlenmäßig große Truppe auf die Bühne brachte, die mit ihren aus dem „Echekülleland“ stammenden Tänzen und Gesängen das Publikum zum Mitsingen und Schunkeln animierte.

Gut in Form war auch Sitzungspräsident Carsten Nellißen, der mit Humor und Witz von einem Programmpunkt zum anderen überleitete. Bereichert wurde das Programm von der „Kölsch Band“ und dem in der Nachbarstadt Eschweiler beheimateten Trompeterkorps „Eefelkank“, die ihrerseits schmissige Karnevalsrhythmen zum Besten gaben.

Abgeschlossen wurde das mehrstündige Programm vom Besuch der ebenfalls aus Eschweiler stammenden Prinzengilde Bergrath, die gleichfalls mit einer großen Abordnung aufwarteten.

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