Viel Lob und Anerkennung für die besten des Jahres

Von: Michael Grobusch
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Zwei Mannschaften und fünf Einzelathleten wurden als „Sportler des Jahres 2013“ ausgezeichnet. Mit ihnen freute sich der Stadtsportverbands-Vorsitzende Bert Kloubert (l.), die stellvertretende Bürgermeisterin Karina Wahlen (r.), Sparkassen-Gebietsdirektor Klaus Wohnaut (2.v.r) und Ehrengast Miryam Roper-Yearwood (8.v.l.). Foto: M. Grobusch
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Prominenter Gast: Die Judo-Weltranglisten-Erste Miryam Roper-Yearwood berichtete im Interview mit Patrick Haas von ihrer Karriere und nahm gemeinsam mit Karina Wahlen die Ehrungen vor. Foto: M. Grobusch

Stolberg. Selbst Winston Churchill spielte bei der Sportlerehrung eine Rolle. Dabei sagt man dem früheren britischen Premierminister nach, er habe mit den Worten „No sports“ seine deutliche Ablehnung jeglicher körperlicher Betätigung zum Ausdruck gebracht.

Karina Wahlen aber wollte das an diesem Abend in den Geschäftsräumen der Sparkasse Aachen an der Rathausstraße nicht so stehen lassen. Und hielt mit einem anderen Churchill-Zitat dagegen: „Keine Stunde im Leben ist vergeudet, wenn man sie mit Sport verbringt.“ Damit sprach die stellvertretende Bürgermeisterin die Gäste schon deutlich mehr an. Zumal es sich in der versammelten Runde um die Aktiven aus der Kupferstadt handelte, die nun den Titel „Sportler des Jahres 2013“ tragen dürfen.

„Absolute Spitzenleistungen“

Deutlich kleiner als im Jahr zuvor war die Gruppe der Auserwählten, insgesamt wurden fünf Einzelsportler und zwei Teams von der Stadt Stolberg ausgezeichnet. „Dennoch haben wir es wieder mit absoluten Spitzenleistungen zu tun“, freute sich Bert Kloubert, der dem Sport nicht nur eine für die Gesundheit bedeutende Rolle zuschrieb. „Sport stärkt auch den Charakter. Denn durch ihn lernt man, Niederlagen zu verkraften und aus ihnen neue Stärke zu entwickeln“, betonte der Vorsitzende des Stadtsportverbandes.

Das konnte Miryam Roper-Yearwood nur bestätigen. Die Weltklasse-Judokämpferin war der diesjährige Ehrengast bei der Sportlerehrung und berichtete im Interview mit Patrick Haas über die Höhen und Tiefen ihrer Karriere. Und von einem Traum, den sie seit 1996 hat und sich in zwei Jahren in Rio de Janeiro erfüllen will. „Als ich damals im Fernsehen die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Atlanta sah, war ich sehr beeindruckt und habe gesagt: Da will ich auch mal ganz oben dabei sein“, erzählte die 32-Jährige. Das hat sie nun fast geschafft. In der Gewichtsklasse bis 57 Kilo führt sie die aktuelle Weltrangliste an und zählt somit zum engsten Favoritenkreis für die nächsten Spiele. Dabei nahm die Karriere von Roper-Yearwood außergewöhnlich spät Fahrt auf. Erst mit 24 Jahren wurde sie erstmals in die Nationalmannschaft berufen. „Dabei sagt man eigentlich, dass es nichts mehr wird mit dem Durchbruch, wenn man ihn nicht bis spätestens 22 geschafft hat“, blickte die gebürtige Aachenerin zurück.

Ziel ist ein Sportlerball

Von Olympia dürften die geehrten Stolberger allesamt recht weit entfernt sein. Und dennoch konnten sie stolz sein auf ihre erbrachten Leistungen, wie auch Klaus Wohnaut betonte. „Wir haben in dieser Stadt so viele gute Sportler. Sie haben es einfach verdient, in einem angemessenen Rahmen gewürdigt zu werden“, erklärte der Sparkassen-Gebietsdirektor, der die Sportlerehrung in Zukunft noch weiter aufwerten will. „Unser Ziel ist es, einen richtigen Sportlerball zu organisieren, der fester Bestandteil im Stolberger Veranstaltungskalender wird.“ Bei diesem sollen aber nicht nur die Aktiven eine Hauptrolle spielen. „Auch diejenigen, die keine Wettkämpfe machen, haben höchste Anerkennung verdient“, betonte Karina Wahlen und ergänzte: „Das Engagement von Trainern, Betreuern und Vorständen wird sehr geschätzt.“

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