Viel Freude und Jubel beim Kinderzug in Büsbach

Von: Dirk Müller
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Eisprinzessin Helena I. (Rombach) bringt tüchtig Kamelle unter das Narrenvolk im Barenland, während ihr Gefolge Eis in Waffeln und Bechern serviert. Foto: D. Müller
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Burggraf Jucky I. (Jürgen Meyers) ist Ehrenmitglied der KG Büsbach, Erfinder des Vatertagsfests „Back to Bollerwagen“ und genoss den Zug in eben solch einem Gefährt. Foto: D. Müller
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Einmal König sein: Beim Büsbacher Karnevalszug war das am Sonntag kein Problem. Foto: D. Müller

Stolberg-Büsbach. So rein gar nicht unterkühlt, sondern voller Freude haben tausende Jecken Büsbachs erste Eisprinzessin Helena I. (Rombach) gefeiert. Der von der KG Büsbach ausgerichtete närrische Lindwurm geriet zu einem farbenfrohen Triumphzug für die junge Tollität, die im Barenland mit der Sonne um die Wette strahlte.

Dem schmucken Prinzesinnenwagen wurde der Weg gebahnt von Damen- und Herrenelferrat, Garde, den Mariechen und der Jugendabteilung aus Minis, Pänz und Ladies der Bareschesser.

Und vom illustren Gefolge der Eisprinzessin, das für Helena I. sowohl einen Wagen mit überdimensionalen Eistüten als auch einen echten Eiswagen, aus dem die kühle Köstlichkeit in Waffeln und Bechern den Jecken serviert wurde, auf Büsbachs Straßen brachte.

Ein weiterer Clou des Umzugs: Burggraf Jucky I. (Jürgen Meyers), Ehrenmitglied der KG Büsbach und Erfinder des Vatertagsfest „Back to Bollerwagen“, war ebenfalls mit von der jecken Partie. Ihm hatte die KG ein wahrhaft standesgemäßes Gefährt gebaut, denn seine Lordschaft grüßte das Narrenvolk von einem witzigen Bollerwagen aus. Erst am Vorabend als geheim gehaltene Überraschungstollität proklamiert, genoss auch die Balkan-Prinzessin Vera I. (Semrau) das Bad in der Menge.

125 Jahre BTV vergoldet

Wie beliebt der einzige Kinderkarnevalszug im Stolberger Stadtgebiet ist, bewiesen sowohl die Narrenschar an den Straßenrändern als auch die zahlreichen Gruppen, die der Einladung der KG Büsbach gefolgt waren. Zum ersten Mal dabei war das Büsbacher Marienheim mit Mitarbeitern und Senioren. Nach den Trompetenbläsern Donnerberg folgte der Büsbacher Turnverein, dessen Zuggruppe das 125-jährige Bestehen des Vereins vergoldet hatte. Die Kita In der Dell brachte mit vielen kleinen Wassermännern Spaß auf die Straßen, die Gruppe des FC Adler Büsbach postulierte „ein Verein, eine Macht – Kunstrasen klargemacht“, und die „Presterländer“ gingen als „kuhle Kühe“ in dem Zug mit.

Die Büsbacher Tanzschule „Not just Dancing“ entführte mit ihrer Gruppe „Moving Flashlights“ in den Dschungel und steuerte auch „De Männer 09“ bei. Während die Dorffer als Gärtner und Pilze die Zuschauern erfreuten, gaben die Mitglieder der Interessengemeinschaft Atscher Jecke sich als „Street Punks“, und die Stolberger Tivoli Jonge kamen als Sträflinge natürlich schwarz-gelb daher.

Die „Schlafmützen“ erwiesen sich im Büsbacher Zug als aufgeweckt und die „IG Dachschaden“ einmal mehr als originell, weil sie Kindheitshelden wie Batman, Popeye, Pippi Langstrumpf oder die Glücksbärchis verkörperte. Die lustigen Blumentöpfe der „Brasselbrüder“ waren ebenso sehenswert wie die knallbunten Trolle der „Hubääte vom Sender“. Zwei Pfadfindergruppen begeisterten zudem die Narren: Eine als Indianer und eine als Astronauten mit großer Rakete, die immer wieder Dampf abließ, da eine Nebelmaschine an Bord war.

Befreundete Gesellschaften

Außerdem rundeten befreundete Gesellschaften den Karnevalszug der KG Büsbach ab. Die Teuflischen Jecken, die KG Echte Frönde und die KG Mölle bereicherten den Zug mit prächtigen Wagen und munteren Fußgruppen, und die Narren- und Piratengarde Vicht ließ ihr Segelboot „Marie“ kreuzen.

Das Fazit des Kinderkarnevalszug der Bareschesser fiel sehr positiv aus: Die KG Büsbach hat das hohe Niveau des närrischen Lindwurms nicht nur gehalten, sondern es erneut gesteigert.

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