Viel Beifall für ganz große Talente im „Piano“

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Ideenreich, immer mit eigener Note, interpretierte das Trio Lara Engelhardt (Gesang/Ukulele/Western-Gitarre) Leona Ostlender (Violoncello) und Jana Freudenberg (Konzert-Gitarre) vier Songs aus den Charts.

Stolberg. Selbst einmal live dort spielen, wo die gefeierten Profis auftreten. Was den jüngsten Schülern bei ihrem Vorspiel vor ein paar Monaten noch eine echte Gänsehaut bescherte, das durften die Fortgeschrittenen kürzlich nun so richtig genießen: ein Auftritt im Stolberger „Piano“, der Kupferstädter Kultkneipe für Musikbegeisterte schlechthin.

Othmar „Otto“ Matheis, Inhaber des „Piano“ und Schulkamerad von Musikstudio-Leiter Norbert Walter Peters betreibt Nachwuchsförderung auf seine ganz eigene Weise: Er stellt den musikbegeisterten Schülern seine Räume kostenlos zur Verfügung.

Viele Gäste machen sich ein Bild

Welche Resultate das hervorbringt, davon konnten sich bei dem Konzert die vielen Gäste ein Bild machen. Da waren David Barlé und Damian Kaiser, die Freude an E-Musik entwickelt haben und zeigten, wie gut man Beethovens „Ode an die Freude“ oder eine Musette von Johann Sebastian Bach als Gitarren-Duo interpretieren kann.

Klaus Weithe (E-Bass) und Dr. Alexander Lürken-Uhl (Cajon) gestalteten ein Bass-Riff zu „Be Bop A Lula“ von Gene Vincent. Alex Lürken-Uhl konnte dann auch mit seinen Söhnen Hagen (E-Bass) und Frederik (E-Gitarre) bei der coolen Interpretation von „I Ain’t No Saint“ von Rory Gallagher durchaus mithalten.

Im Musikstudio ist nicht unbedingt die originalgetreue Interpretation sattsam bekannter Stücke das pädagogische Maß aller Dinge. Großartige Interpreten gibt es schließlich schon zuhauf. Musikmachen wird von seiner fantasievollen und kreativen Seite, die vor allem Spaß macht, verstanden und vermittelt.

Zu welch tollen Ergebnissen das führen kann, dafür ist Lena Kaever (Gesang und Western-Gitarre) geradezu ein Paradebeispiel. Sie überrascht immer wieder mit Eigenkompositionen, die sie mit ihrer klaren Stimme und sicherem Spiel überzeugend vorträgt. Diesmal war es vor allem der lyrische Song „Am Meer“ mit einem Text von Laura Lüth, der viel Applaus erntete.

Die „Engelhardt-Sisters“ gehören ebenfalls seit Jahren zu den Garanten für musikalische Glanzlichter. Kim, die Jüngste, sang zur eigenen Begleitung auf der Western-Gitarre sehr gekonnt Ed Sheerans Song „The A-Team“. Lara Engelhardt überraschte mit der Anschaffung einer Ukulele. Das „Mini“-Saiteninstrument wurde schnell in die ‚Girls-Band’ integriert, zu der Leona Ostlender (Violoncello) und Jana Freudenberg (Konzert-Gitarre) gehören.

Ideenreich, immer mit eigener Note, interpretierte das Trio „House of Gold“ von Twenty One Pilots, „Mad Hatter“ von Melanie Martinez und „Love The Way You Lie“ von Rihanna. Wobei Lara Engelhardt virtuos den zungenbrecherischen Rap-Teil des Schluss-Songs meisterte. Zur Belohnung gab es Beifallsstürme, wie am Ende auch für alle Interpreten eines musikalisch farbigen Nachmittags.

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