VfL Vichttal: Neuzugänge geben die nötige Stabilität

Von: Kolja Linden
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Dicht gestaffelt: So steht die Defensive der Vichttaler (gestreifte Trikots) bislang. Nun gilt es aber auch, vorne noch häufiger zu treffen. Foto: M. Grobusch

Stolberg. Es ist ein bisschen so, als würde da eine andere Mannschaft spielen. Beim VfL Vichttal, der am vergangenen Sonntag den ersten - souveränen - Saisonsieg eingefahren hat, erinnert nicht mehr viel an den VfL Vichttal, der sich bei den Sommerturnieren vor Wochen regelmäßig mit Niederlagen gegen unterklassige Vereine vorzeitig verabschiedete.

Und doch ist es die gleiche Mannschaft, die fünf Punkte aus den ersten drei Spielen geholt und nur ein Gegentor zugelassen hat - eine mehr als gute Bilanz zum Saisonstart in der Bezirksliga.Sollte das Team von Manfred Moers am Sonntag zu Hause den Aufsteiger VfR Flamersheim schlagen, kann man sogar Tuchfühlung zur Spitze aufnehmen.

Was war geschehen in der kurzen Zeit zwischen den peinlichen Turnierauftritten und dem starken Saisonauftakt? „Das Team hat vor dem ersten Spieltag gespürt, dass es den Hebel umlegen muss”, sagt Co-Trainer Hans-Jürgen Fischer, der die Mannschaft derzeit für den urlaubenden Coach Manfred Moers betreut. „Man konnte spüren, dass da ein Prozess stattgefunden hat.”

Vor allem im Defensivverhalten hat sich das Team gut entwickelt. „Das ist sicher der Schlüssel unserer aktuellen Stärke”, sagt Hans-Jürgen Fischer. „Letztes Jahr haben wir noch zu viele Gegentore kassiert, jetzt steht die Abwehr sicher.”

Einer der Garanten ist Torwart-Neuzugang Stefan Delheid, der vor der Saison von Hertha Walheim an die Vicht gewechselt war. „Er strahlt Ruhe aus gibt mit vielen Anweisungen seinen Vorderleuten Sicherheit”, lobt Fischer, der sich auch über die stabile Innenverteidigung freut, in der sich der erst 19-jährige Mark Frantzen einen Stammplatz erobert hat.

Weil auch die Mittelfeldzentrale mit den Neuzugängen Robert Walica und Björn Schmitz, der nach seiner kurzfristigen Verpflichtung am Sonntag zum ersten Mal für den VfL auflief, sehr kompakt steht, ist die defensive Grundordnung des Teams deutlich besser als im vergangenen Jahr.

„Nun müssen wir vorne nur noch unsere Möglichkeiten konsequenter nutzen”, hofft Fischer auf eine bessere Chancenverwertung. Gelegenheit dazu besteht am Sonntag ab 15 Uhr, wenn sich die junge Mannschaft des VfR Flamersheim auf dem Rasenplatz am Dörenberg vorstellt.
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