Verwaltung prüft Investitionen in den Klimaschutz

Von: -jül-
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Stolberg. „Wir prüfen noch”, sagt Josef Braun. Bis zum 31.März hat der Fachbereichsleiter noch die Möglichkeit, nach einer erforderlichen Ratsentscheidung, einen Förderantrag beim Bundesumweltministerium einzureichen.

Das hat seine im vergangenen Frühjahr gestoppte Förderung von Klimaschutzmaßnahmen in Kommunen wieder aufgenommen, berichtete die Energie-Agentur NRW. Neben Klimaschutzkonzepten und deren Umsetzung werden auch investive Maßnahmen gefödert. So könnten Kommunen beispielsweise Beleuchtungsanlagen in Schulen oder Kindergärten erneuern, Lüftungsanlagen sanieren, Energieprojekte an Schulen einführen oder die Straßenbeleuchtung auf LED-Technik umrüsten. Für Kommunen, die das Ziel der CO2-Neutralität verfolgen würden, sei auch eine Förderung von Masterplänen hinzugekommen.

Besonders interessant sei das Programm für Städte in der finanziellen Lage Stolbergs: „Wenn der Antragsteller keine ausreichenden EIgenmittel bereitstellen kann und eine Kreditfinanzierung nicht zugelassen ist”, könne die Förderung erhöht werden. Bei Nothaushalts-Kommunen könne die Zuschussquote auf bis zu 95 Prozent erhöht werden.

„Dennoch würde ein Eigenanteil bei der Stadt verbleiben”, verweist Braun auf die Einschränkungen in der Kupferstadt. Aber die Verwaltung untersuche derzeit, ob und welche Maßnahmen für das Klimaschutzprogramm angemeldet werden könnten.
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