Verwaltung prüft Einrichtung von Urnen-Friedgärten

Von: -jül-
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Der Breiniger Friedhof, hier ein Luftbild aus dem Jahr 2008, würde sich aus Sicht der Christdemokraten für die Anlage eines Friedgartens mit Urnengräberg, die überwachsen, eignen. Foto: J. Lange

Stolberg. An weiteren alternativen Bestattungsmethoden arbeitet nun die Stadtverwaltung. Die Friedhofssatzung soll so geändert werden, dass zukünftig Friedgärten angelegt werden können. Einstimmig folgte der Hauptausschuss einer Anregung der CDU.

Ein Friedgarten ist als Teil einer städtisch gepflegten Gemeinschaftsanlage frei von individueller Pflege und definiert sich aus einem eingegrenzten Bereich mit Rasen oder einer bodendeckenden Bepflanzung. Die Beisetzung der Urnen auf dieser Fläche erfolgt in einem Abstand von 35 bis 40 cm und damit dicht beieinander. Es ist in Folge des Bewuchses oberirdisch nicht mehr auszumachen, an welcher Stelle die Beisetzung der einzelnen Urnen erfolgte.

Auf Breiniger Friedhof?

Das Beisetzungsfeld selber wird von einer Stele dominiert. Auf dieser werden Steinplatten befestigt, welche eine Gravur mit Namen, Geburts- und Sterbejahr oder Namen oder keinen Hinweis des dort beigesetzten Verstorbenen aufweisen.

Die CDU kann sich einen solchen Friedgarten auf dem Breiniger Friedhof vorstellen. Der sei mit Blick auf die Bestattungszahlen eigentlich überdimensioniert. Eine solche Urnengemeinschaftsanlage verbessere die Qualität des Friedhofs. Mit einer Vorlage der Verwaltung wird für Dezember gerechnet.

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