Verkehr am Nachtigällchen: Bald übers erste Stück vom Kreis

Von: Jürgen Lange
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In 14 Tagen werden hier die ersten Autos fahren: Die erste Hälfte des neuen Kreisverkehrs mit einem zukünftigen Durchmesser von 26 Meter ist nahezu hergerichtet. Foto: J. Lange
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Die Seitenbereiche und Nebenanlagen werden bereits mit flinker Hand gepflastert. Foto: J. Lange

Stolberg. Die Arbeiten liegen nicht nur im Plan, sondern die Fortschritte sind ihrer Zeit schon ein wenig voraus. Der Landesbetrieb Straßenbau und das Tiefbauunternehmen Dohmen ermöglichen den Autofahrern in Stolberg schon wesentlich früher als gedacht einen ersten Vorgeschmack auf das zukünftige Fahrgefühl am Nachtigällchen.

Bereits jetzt, nach knapp acht Wochen Bauzeit und trotz der arbeitnehmerfreundlichen Feiertage vor dem Jahreswechsel hinweg, sind die Dimensionen der Kreisverkehrsanlage klar zu erkennen. Die Randsteine des Runds sind schon zur Hälfte gesetzt. Ebenso die Begrenzungen der Fahrbahn entlang der Werksseite von Leoni Kerpen bis zur Firmenzufahrt sowie der Haltebuchten und Querungshilfen. Mit fleißigen Händen sind Arbeiter bereits damit beschäftigt, in ihrem Inneren große Pflastersteine ins Zementbett zu setzen.

„Voraussichtlich bereits in 14 Tagen wird der Verkehr über das erste Teilstück des Kreisverkehrs rollen können“, bestätigt Arnd Meyer, Projektleiter des Landesbetriebs auf Anfrage unserer Zeitung. Dann soll der Verkehr auf der Landesstraße 238 zwischen Vicht und der Innenstadt sowie Breinigerberg (L 12) unter Beibehaltung der Baustellenampeln über das erste Kreisstück fließen können.

Derweil werden die Tiefbauer sind dann den ersten Abschnitt der beiden Landesstraßen vornehmen können, auf denen heute noch die Autos fahren. Damit ist der Landesbetrieb am Nachtigällchen noch zügiger unterwegs als es Arnd Meyer ursprünglich erhofft hatte. Erst in einigen Wochen war nach der im Oktober vorgestellten Zeitplanung eine Inbetriebnahme des ersten Kreisstückes vorgesehen.

Allerdings wird sich am Prinzip der heutigen Verkehrsführung auch in den kommenden Monat wenig ändern, die Kurt-Schumacher-Straße bleibt vom Nachtigällchen aus in Richtung Mausbach eine Einbahnstraße, während in Gegenrichtung die L 12 bis zur Vichtbach-Brücke befahren werden darf.

Das liegt daran, dass der Landesbetrieb zwischen Brücke und Kreisverkehr auf der nördlichen Fahrbahnseite ein Regenwasserklärbecken bauen muss: 17 Meter lang, 6,5 Meter breit und 5 Meter tief. „Das nimmt naturgemäß nun einmal einige Zeit in Anspruch“, erläutert Arnd Meyer.

Allerdings kann ein Wunsch des Projektleiters in Erfüllung gehen: Die komplette Erneuerung der sanierungsbedürftigen Brücke in der L 12 über den Vichtbach kann direkt in das laufende Kreisverkehrsprojekt integriert werden. „Die Finanzierung steht jetzt“, freut sich Meyer.

Bei der Präsentation des Projektes und der Verkehrsführung im Oktober waren Finanzierung und Zeitpunkt des Brückenneubau noch ungewiss. Nun kann bereits im Februar die Ausschreibung der Arbeiten erfolgen. Wenige Wochen später nach der Vergabe des Auftrages wird der Projektleiter dann auch konkrete Aussagen zu Sperrungen, Behinderungen und der weiteren Verkehrsführung treffen können.

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