Verbindung zwischen Stolberg und Eschweiler stärken

Von: se
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Von Asphalt zu Pflastersteinen: Damit soll auf dem Geh- und Radweg entlang der Kreisstraße 6 bald Schluss sein. Foto: Sonja Essers

Stolberg. Ein großes, schwarzes Ausrufezeichen ist auf dem rot umrandeten Schild zu sehen, darunter steht: „Gehweg Schäden“. Wer den Geh- und Radweg zwischen der Stadt Stolberg und dem Eschweiler Ortsteil Hastenrath nutzt, der muss besonders vorsichtig sein. Nicht nur vor Schlaglöchern sollte man sich an dem Weg entlang der Kreisstraße 6 (K6) in Acht nehmen.

Auch der Belag wechselt zwischenzeitlich: Aus Asphalt werden plötzlich Pflastersteine und auch die Übergänge zwischen den beiden Belägen lassen zu wünschen übrig.

Das soll sich jedoch bald schon ändern. Der 2,25 Meter breite und rund 2770 lange Weg an der K6, der die Städte Stolberg und Eschweiler miteinander verbindet, wird nämlich bald schon umgebaut. Und damit nicht genug. Auch die Fahrbahn soll teilweise erneuert werden.

Dass der Geh- und Radweg bereits seit mehreren Jahren kaum noch nutzbar ist, erkannte auch die Städteregion und beantragte bereits im Jahr 2012 Fördermittel aus dem sogenannten Entflechtungsgesetz. Im vergangenen Jahr konnten dann erste Erfolge erzielt werden. So wurde beispielsweise der starke Bewuchs zwischen den einzelnen Fugen entfernt. Was sich jedoch darunter verbarg, war schlimmer als zunächst befürchtet. Erst zu diesem Zeitpunkt wurden die teilweise sogar massiven Schäden in der Oberfläche des Weges deutlich.

Für Radfahrer war die Nutzung nicht mehr sicher und so wurde im Juli des vergangenen Jahres ein Stück des gepflasterten Geh- und Radweges, der sich zwischen der Einmündung am Burgholzer Graben und der Albertstraße in Höhe der Kalkwerke befindet, für Radfahrer gesperrt. Die Städteregion beantragte daraufhin bei der Bezirksregierung Köln den vorzeitigen Baubeginn. Diesem wurde im Oktober 2015 zugestimmt, bis Oktober dieses Jahres soll mit den Arbeiten, die die Erneuerung von Geh- und Radweg sowie Straße umfassen, begonnen werden.

Acht Firmen im Rennen

Die Bauarbeiten wurden Anfang April öffentlich ausgeschrieben. Nach Informationen unserer Zeitung liegen derzeit Angebote von insgesamt acht Firmen vor. Im Bauausschuss (9. Juni) und Städteregionsausschuss (16. Juni) soll nun darüber beraten werden, welche Firma den Auftrag erhält.

Gefördert wird das Projekt auch vom Land Nordrhein-Westfalen. In den Radweg entlang der K6 will das Land künftig 380.550 Euro investieren. In dieser Woche hatte das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr das „Programm zur Förderung der Nahmobilität 2016“ veröffentlicht, in dem es auch den Umbau des Radweges an der K6 berücksichtigte, wie der SPD-Landtagsabgeordnete Stefan Kämmerling nun mitteilte.

Stolberg und Eschweiler sind jedoch nicht die einzigen Städte, die gefördert werden. Das Land investiert 600.000 Euro in den Ausbau des Bahnstraßenweges zwischen Aachen und Jülich. Darüber hinaus erhält die Städteregion für die Öffentlichkeitsarbeit und Bewerbung der Nahmobilität 33.750 Euro.

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