Verbindung zum Markusplatz in Mausbach fertiggestellt

Von: -jül-
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Die Mausbacher müssen sie noch für sich entdecken. Eine neue Treppenanlage verbindet jetzt den Markusplatz mit dem ehemaligen Schulhof am Bürgerhaus dort, wo einst das Feuerwehrgerätehaus stand. Foto: J. Lange

Stolberg-Mausbach. Aus einem Schandfleck im Dorf ist ein kleines und sinnvolles Schmuckstück geworden: Eine neue Treppenanlage verbindet den Mausbacher Markusplatz mit dem ehemaligen Schulhof am Bürgerhaus, so dass in direkter Lage zum Geschäftszentrum des Ortes zahlreiche Parkplätze nun auf direktem Wege zu erreichen sind. Am Dienstag, 3. September, meldete Bernd Kistermann die Fertigstellung der Fußverbindung.

 „Wenn die Beete im Herbst bepflanzt sind, folgt noch die offizielle Einweihung“; kündigte der Fachbereichsleiter an.

Förderung aus Leader-Projekt

Bis vor einigen Monaten noch hat an dem Standort das alte Feuerwehrgerätehaus jahrelang den Unmut der Bevölkerung erregt. Es hatte zwar auch einen Durchgang zum Bürgerhaus, der aber schmal und nicht einsehbar war. Das störte nicht nur das Sicherheitsgefühl, sondern die Passage war auch als „Piss-Ecke“ verrufen. Über Jahre hatte sich an dem Zustand nichts verändert, bis das von der Feuerwehr längst verlassene Gebäude so marode war, dass die Stadt handeln musste.

Rat und Verwaltung standen vor der Frage, das Gerätehaus, das eigentlich niemand mehr haben wollte, zu sanieren, weil es kostengünstiger gewesen wäre, oder es komplett abzureißen. Ersteres wurde in der preiswertesten Lösung mit mindestens 50.000 Euro, letzteres mit 90.000 Euro kalkuliert.

Entscheidungshilfe erhielt die Stadt in dieser Situation durch ein europäische Förderprogramm. Mausbach gehört dank seiner südlichen Lage zur Leader-Region Eifel. Und die Mausbacher hatten sich im Rahmen eines Dorfentwicklungsprozesses mit der Gestaltung ihres zentralen Platzes befasst – Voraussetzungen für eine 60-prozentige Förderung des Projektes durch die EU aus Leader-Mitteln. Bei Gesamtkosten für Abriss und Treppenbau von rund 160.000 Euro, so dass die städtebaulich attraktivere Neugestaltung für die Stadt aus Kostensicht in Etwa der Verkehrssicherung eines nicht mehr nutzbaren Gerätehauses entsprach.

Die Planung der Anlage stammt zudem auch aus dem Dorf. Andrea Winterscheid, die sich auch im Dorfentwicklungsprozess engagierte, hat sie im eigenen Planungsbüro entwickelt.

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