Stolberg-Venwegen - Venwegen will große Sprünge für kleines Geld

Venwegen will große Sprünge für kleines Geld

Von: Jan Schlegelmilch
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Noch ist es nur ein Traum: Doch Trainer Marco Elsen hofft ganz realistisch, in Zukunft mit seiner Mannschaft des VfR Venwegen auf einem Kunstrasen den Ball rollen zu lassen. Foto: J. Schlegelmilch

Stolberg-Venwegen. Nachdem der VfR Venwegen in der vergangenen Saison den Spielbetrieb der Senioren einstellen musste, war über den alten Aschenplatz im Waldstadion im wahrsten Sinne des Wortes Gras gewachsen. Mittlerweile hat der VfR wieder zwei Senioren-Teams im Spielbetrieb und die Stadt auch das Unkraut auf der Asche entfernt.

Doch in Zukunft möchte der VfR am liebsten erneut Gras über die Sache wachsen lassen. Das Grün soll jedoch nicht wie in der Vergangenheit mangels Spielintensität und Pflege des Platzes aus dem Boden schießen. Und um genau zu sein, soll der Rasen über der Asche auch nicht wachsen, sondern gelegt werden: Der VfL plant nämlich, seinen Aschenplatz durch einen Kunstrasen zu ersetzen.

Das Projekt ist zwar noch mehr eine gute Idee als ein genauer Plan, könnte aber schon nach der Wahl des Vorstandes im November ernsthaft angegangen werden. „Wir haben schon versucht, einiges umzusetzen. Aber ohne einen Vorstand können wir noch nichts Konkretes machen”, erzählt Marco Elsen, Trainer der 1. Mannschaft und Initiator des Vorhabens. Konkret sind allerdings schon die Vorstellungen über den finanziellen Rahmen des Projektes.

Keine wohl utopischen 250.000 Euro oder mehr, sondern lediglich knapp 40.000 Euro müssten für den Kunstrasen vom Verein aufgebracht werden - weil der neue Kunstrasen in Venwegen tatsächlich ein gebrauchter wäre. „Ein neuer Kunstrasen wäre ohne Zuschüsse nicht zu finanzieren”, schätzt Elsen die Situation realistisch ein. Die Kosten für einen gebrauchten Kunstrasen kann Elsen auf ungefähr 40.000 Euro beziffern, da ihm schon ein Angebot einer Berliner Firma, die sich auf den Verkauf gebrauchter Kunstrasenplätze spezialisiert hat, vorliegt.

Der Kunstrasen stammt dann beispielsweise aus alten Soccer-Hallen und wird vom Anbieter gesäubert, entsandet und in zwei Mal 20 Meter großen Streifen geliefert - im konkreten Fall würden 180 Rollen ausreichen, um das Spielfeld in Venwegen abzudecken. Die Montage und das möglicherweise notwendige Abtragen der alten Asche sind in der veranschlagten Summe jedoch nicht enthalten.
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