Stolberg-Velau - Velau: Die „Kugel” kommt bei den Menschen an

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Velau: Die „Kugel” kommt bei den Menschen an

Von: Dirk Müller
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Die internationale Frauengrupp
Die internationale Frauengruppe des Stadtteils steuert kulinarische Köstlichkeiten zur offiziellen Eröffnung der „Kugel” am Samstagvormittag bei. Foto: D. Müller

Stolberg-Velau. Die Resonanz war groß am Samstag bei der Eröffnung des Kultur- und Generationenhauses („Kugel”) an der Breslauer Straße, und neben Vertretern von Stadtverwaltung, Politik und den Gründungsmitgliedern des Vereins Kugel waren es vor allem die Bewohner der Velau, die die Veranstaltung mit Leben füllten.

Die Catering-Schülerfirma der Kogelshäuserschule versorgte die Gäste mit Getränken, die internationale Frauengruppe der Velau bot kulinarische Köstlichkeiten an, und man kam ins Gespräch. Die „Kugel” bewährte sich gleich zum offiziellen Start als gesellschaftliches Zentrum und Treffpunkt der Generationen und Kulturen.

Im offiziellen Teil der Einweihung bezeichnete Bürgermeister Ferdi Gatzweiler die „Kugel” als einen Ort, an dem Integration wirklich gelebt werde. „Die Velau ist ein besonderer Stadtteil mit vielen Chancen, und das Projekt ?Soziale Stadt hat viel erreicht, nicht nur die Kugel. Die Bündelung von Engagement schafft eine nachhaltige Verbesserung der Stimmung im Stadtteil”, lobte Gatzweiler.

Stadtteilmanager Wolfgang Joußen dankte seinerseits der Verwaltung, dem Stadtrat und der Kogelshäu-serschule, auf deren Gelände das alles andere als runde Gebäude beherbergt ist, für die Unterstützung und gute Zusammenarbeit. „Mein besonderer Dank gilt natürlich den Bewohnern der Velau, die das Haus mit geplant und getragen haben”, sagte Joußen.

Nachdem Andrea Müller kurz den Verein Kugel vorgestellt hatte, erkundeten die vielen Besucher der Eröffnung ausgiebig die insgesamt 150 Quadratmeter des neuen Kultur- und Generationenhauses. Unter ihnen auch Margarete und Georg Hipler, die vom Donnerberg in die Velau gekommen waren, um die Kugel kennenzulernen.

„Wir waren neugierig und wollten wissen, was es mit der Einrichtung auf sich hat”, beschrieb Georg Hipler, und seine Frau meinte, der Weg habe sich gelohnt: „Es ist auch von Innen ein tolles Haus, in dem interessante Veranstaltungen geplant sind. Es war gut, hierher zu kommen, denn jetzt können wir anderen Menschen berichten, was hier aufgebaut wurde”, erklärte Margarete Hipler, die sehr angetan war.

Die barrierefreie „Kugel” verfügt über Beschallungs- und Klimaanlage sowie Sanitärbereiche und Behinderten-WC. Videobeamer sind bereits installiert, und eine mobile Bühne wird künftig die Ausstattung des großen Hauptraums komplettieren, so dass dieser zum Beispiel auch für Tagungen und Vortragsveranstaltungen genutzt werden kann.

Mobile Trennwand

Mittels einer mobilen Trennwand kann der Raum unterteilt werden, und zwei Veranstaltungen können zeitgleich stattfinden. Ein kleines Büro und eine Teeküche sind ebenso vorhanden wie Anschlüsse für eine mobile Theke, denn in der „Kugel” sollen nicht nur verschiedene Veranstaltungen angeboten werden, sondern das Haus wird auch den Anwohnern in der Velau zur Verfügung stehen.

„Dinge, die das Leben der Bewohner des Stadtteils bestimmen, sollen hier stattfinden. Also können die Räumlichkeiten auch für private Feiern angemietet werden”, erläuterte Ralf Bruders, einer der Vorsitzenden des Vereins, der ab Januar 2012 die Gesamtverantwortung für das Haus tragen wird. Ein erstes vorgegebenes Veranstaltungsangebot besteht bereits: Montags von 14 bis 16 Uhr öffnet ein Seniorentreff für Migranten, dienstags läuft von 10 bis 12 Uhr das Sprachaustauschprogramm „Tandem”, und von 14 bis 16 Uhr gibt es Gruppenangebote für Senioren.

Zudem werden mittwochs von 10 bis 12 Uhr Migranten beraten, von 14 bis 16 Uhr finden offene Sprechstunden des Jugendmigrationsdienstes statt und von 16 bis 17.30 Uhr ein Familientreff. Donnerstags öffnet das Müttercafé mit Spielkreis von 9.30 bis 11.30 Uhr.
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