Stolberg-Breinig - Unweit der Breiniger Pfarrkirche entsteht ein kleines Paradies

Unweit der Breiniger Pfarrkirche entsteht ein kleines Paradies

Von: eis
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An der Kirchgasse am Park hint
An der Kirchgasse am Park hinter der Kirche entsteht der Kräutergarten. Er soll von ehrenamtlichen Paten bewirtschaftet werden. Foto: H. Eisenmenger

Stolberg-Breinig. „Kapellengarten” - das klingt schön. Schön ist aber vor allem die Idee, die sich dahinter verbirgt: ein Kräutergarten von Breinigern für Breiniger.

Der Kapellengarten an der Kirchgasse, in dem Bärlauch, Anis, Rosmarin, Thymian, Basilikum und andere duftende Kräuter wachsen werden, ist ein zentraler Baustein des Konzeptes, mit dem der Ort beim bundesweiten Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft” mitmacht. 37 Dörfer aus der Städteregion beteiligen sich an dem Wettbewerb, der in den vergangenen vier Jahrzehnten die ländliche Entwicklung stark vorangetrieben hat.

Es geht nicht nur um das äußere Erscheinungsbild: „Zentraler Gedanke ist, dass die Dorfgemeinschaft gemeinsam etwas bewegt und damit die Lebensqualität verbessert”, konkretisiert Wolfgang Schmitz vom Vorstand der Werbegemeinschaft. Mit dem Kapellengarten in der kleinen Gasse, die entlang des Parks der Pfarrkirche St. Barbara verläuft, hat die Werbegemeinschaft den Grundgedanken des Wettbewerbs getroffen: Alle packen mit an, alle profitieren davon, und es sieht gut aus.

Das Anlegen des Kapellengartens ist mit viel Arbeit verbunden. Doch zunächst musste eine Anfang gemacht werden: Eine kleine, aber hochmotivierte Gruppe hat die Sache in die Hand genommen. Zu den Helfern gehört Elvi Kreder, die beim Ausschachten mitgeholfen hat. „Ich bin gar nicht aus Breinig, aber ich arbeite hier und finde es wichtig, sich bei solchen Aktionen einzubringen”, sagt die 53-Jährige. Das sieht Carmen Gieseler genauso: „Man muss doch solidarisch sein”, erklärte die 39-Jährige mit der Schaufel in der Hand.

Es ist ein idyllisches Fleckchen, dort, wo der Kapellengarten entsteht - umgeben von altem Baumbestand und mit Blick auf den Park und die Kirche. „Das war alles völlig zugewuchert”, erzählte Ludwig Pitz. „Gleich hier stand vor Jahrzehnten die Trauerhalle”, sagt das Vorstandsmitglied. Die Arbeit ist mit dem Ausschachten noch nicht getan: „Für die Kräuterbeete suchen wir nun Paten, die ihre Parzelle bepflanzen und in Ordnung halten”, erklärt Wolfgang Schmitz und ergänzt: „Wir wollen an jedem Kräuterbeet ein Schild mit dem Namen des Paten aufstellen.”

Der Kapellengarten ist nicht der einzige Baustein im Breiniger Konzept. „Die Fußballer haben versprochen, den Rektor-Kranzhoff-Platz in Ordnung zu bringen”, so André Hennecken. „Die Hahnen in Breinigerberg haben ebenfalls zugesagt mitanzupacken.” Viel Zeit bleibt nicht mehr: Für den 4. Juli hat die Jury ihren Besuch angekündigt. Startpunkt der Besichtigung ist um 16.15 Uhr am Schlangenberg in Breinigerberg. Interessierte sind herzlich zum Rundgang eingeladen.

Patenschaft beantragen:

Paten für die Kräuterbeete können sich bei André Hennecken von der Werbegemeinschaft Breinig unter der Telefonnummer 3019 (zwischen 9 und 12 Uhr) melden.

Hennecken ist auch Ansprechpartner für Vereine oder Helfer, die anderweitig im Rahmen des Wettbewerbs mit anpacken oder sich einbringen möchten.
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