Unterwegs mit dem Zeichenblock: Ausstellung in Zweifall

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Der Eschweiler Künstler W. Ripphausen mit einer künstlerischen Zeichnung auf Kupfer. Foto: G. Halili

Stolberg-Zweifall. Am Sonntag konnten erstmalig die Tuschezeichnungen des Künstlers Willy Ripphausen im Karmelitinnen-Kloster in Zweifall bestaunt werden.

Bereits während seiner Schulzeit hat der Künstler gerne gezeichnet. Später war er daher beruflich als Architekt tätig. Mittlerweile steht der gebürtige Eschweiler nicht mehr im Berufsleben, und kann sich nun ganz seinem Hobby, dem „Freihandzeichnen mit Tusche“ widmen.

Nach 15 Jahren Pause hat Willy Ripphausen nun wieder seine Zeichnungen präsentiert. In den Jahren 1985 bis 1998 konnten seine Zeichnungen auf verschiedenen Ausstellungen, wie Burg Rode in Herzogenrath, Grenzlandtheater Aachen, Steigenberger Hotel, Quellenhof Aachen oder im Eschweiler Kunstverein, besichtigt und bestaunt werden, um nur einige Ausstellungsorte zu benennen. Dann kam eine lange Pause, doch auch währenddessen hat der Künstler nie aufgehört zu zeichnen.

Prägnantes aus den Ländern

Dass er sich nun wieder der Öffentlichkeit stellt, steht im Zusammenhang mit den vielen Reisen, die er mit seiner Gattin unternimmt. Mit der Pfarre Breinig/Vennwegen begibt sich Willy Ripphausen auf zahlreiche Touren, die ihn in viele verschiedene Länder führen; so beispielsweise nach Polen, in die Ukraine, nach Russland, die Türkei oder Malta.

Da er für „alle Fälle“ immer seinen Zeichenblock dabei hat, hat er auf diesen Reisen angefangen, Präg­nantes aus den Ländern zu zeichnen. „Der Reiseleiter der Pfar­re, Walfried Klein, ist der Initiator und der Grund dafür, dass ich nun wieder meine Bilder ausstelle. Er meinte, sie müssten auf jeden Fall öffentlich präsentiert werden, daher bin ich heute hier“, erläutert der Künstler ein wenig schüchtern.

In den bisherigen Ausstellungen wurden überwiegend historische Gebäude aus Stolberg und Umgebung dargestellt. Inspiriert haben den Künstler bis heute die typischen Materialien für Stolberg - Zink und Kupfer.

Eine interessante Technik verwendet Ripphausen dabei: Auf kleine Zink- oder Kupferplatten ritzt er mit einer scharfen Stahlspitze spiegelbildliche Motive ein, die dann im Anschluss mit einer Kupferdruckfarbe eingeschmiert werden und zum Schluss wie ein Stempel auf Kupferdruckpapier aufgedrückt werden. Somit entsteht ein Kunstwerk auf Zink oder Kupfer und auf Papier.

Außerdem hat der Künstler in diesem Jahr für die Städte Aachen, Stolberg, Eschweiler, Monschau, Herzogenrath und Düsseldorf einen Jahreskalender herausgegeben.

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