Unterschriftenliste: Widerstand gegen Kanalsanierung wächst

Von: oha
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Auf den ersten Blick gibt es viele Straßen im Stadtgebiet, deren Belag schlimmer aussieht als der des Narzissenwegs. Spätestens nach dem Kanalbau wird es damit vorbei sein, sagt die Stadtverwaltung, weil der Unterbau der Straße ganz einfach nicht ausreicht. Foto: D.D. Kinkel-Schlachter

Stolberg. Der Widerstand gegen die geplante Sanierung des Narzissenweges unter den Anwohnern wächst. Mit einer Unterschriftenliste machen die Hauseigentümer gegen das Projekt mobil.

Die Stadt will die Straße und den Kanal darunter erneuern. Im Bauausschuss am 22. Januar soll der Planungsauftrag an die Fachfirmen rausgehen. Die Kosten für den Straßenneubau sind auf rund 300.000 Euro kalkuliert, hinzu kommen 190.000 Euro für den Kanalbau.

Die Anwohner rechnen damit, dass sie pro Grundstück etwa 15.000 Euro Anliegerkosten nach Kommunalabgabengesetz beisteuern müssen. Dieser Betrag sei vor allem von jungen Familien und Pflegebedürftigen, die hier wohnen, kaum zu stemmen, teilten Ingrid und Hans Lentzen im Namen von 16 Haushalten jetzt mit. Moniert wird ferner, dass die Verwaltung die Anwohner nicht genügend informiere.

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