Unter die Lupe genommen: Fünf Männer auf der Suche nach Stolperfallen

Von: slg
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Gerd Schnitzler (von links), Bernhard Frings, Adolf Konrads, Anton Küffen und Stefan Babic inspizieren gemeinsam den Tennenplatz, der vom FC Breinigerberg bespielt wird. Foto: S.-L. Gombert
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Stolberg-Breinigerberg. „Der Platz ist gepflegt, aber die Asche ist fast abgetragen. Das ist ein erheblicher Mangel“, sagt der Fachmann vom Tiefbauamt und macht eine Notiz auf seinen Zettel. Mit der Spitze seines Schuhs zieht Bernhard Frings von der Stolberger Stadtverwaltung eine Spur in den Boden. Er ist auf der Suche nach Mängeln, die verbessert werden müssen.

„Hm“, macht er. Frings steht gemeinsam mit Gerd Schnitzler und Adolf Konrads vom Stolberger Sportverband, dem stellvertretenden Sportamtsleiter, Stefan Babic, und mit Anton Küffen, dem Geschäftsführer des FC Breinigerberg auf dem Tennenplatz an der Rüst.

25.000 Euro will die Stadt Stolberg ab dem kommenden Jahr wieder für die Sanierung ihrer Fußballplätze ausgeben. Um besser beurteilen zu können, an welcher Stelle das städtische Geld am besten investiert ist, soll eine Prioritätenliste entstehen, über die der Sportausschuss entscheidet. Derzeit sind Mitarbeiter der Stadtverwaltung, der Stadtsportbund und Vertreter der betroffenen Fußballvereine dabei, Rasen- und Tennenplätze unter die Lupe zu nehmen und zu bewerten. Dabei wird auch munter diskutiert.

„Der Platz ist wirklich sehr gut gepflegt“, sagt Gerd Schnitzler und lässt den Blick über den Tennenplatz schweifen. Andere Vereine im Stadtgebiet würden weniger für ihre Plätze tun als Breinigerberg. Die Sportanlage, auf der die Mannschaft des FC vor allem in der kalten Jahreszeit spielt – am Rasenplatz gibt es keine Flutlichtanlage – ist in den 1960er Jahren gebaut worden.

„Und seitdem hat der Verein den Platz richtig gut in Schuss gehalten.“ Gepflegt, ja. Aber gut in Schuss? „Wenn es im Winter regnet und dann friert, legt man zum Teil schon eine ganz schöne Rutschpartie hin“, erklärt Anton Küffen den anderen Herren der kleinen Sportplatzkommission. Und die Flutlichtanlagen fallen manchmal aus, die Elektrik sei nicht mehr im besten Zustand.

„Die Mängel nehmen wir in unsere Liste auf und müssen mit den anderen Anlagen vergleichen“, sagt Stefan Babic. Neben dem reinen Zustand der Sportanlage werden auch andere Kriterien berücksichtigt. Dazu gehört die Zahl der aktiven Spieler eines Vereins. „Wir haben im Moment nur eine aktive Mannschaft“, sagt Anton Küffen.

Wenn Stefan Babic und die anderen alle Plätze abgeklappert haben, wird die Stadtverwaltung die Prioritätenliste anfertigen und als Entwurf dem Sportausschuss vorlegen. Dessen erste Sitzung im neuen Jahr findet vermutlich im Februar oder März statt.

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