Unklare Verhältnisse um Bahnübergang Probsteistraße und P+R-Anlage

Von: -jül-
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Stolberg. Geklärt ist bislang nur, dass die erforderlichen Veränderungen am Bahnübergang Probsteistraße voraussätzlich rund 39000 Euro zusätzlich kosten, die der Hauptausschuss heute bereitstellen soll.

Denn klar ist, dass die gegenüber liegende neue P+R-Anlage an der Rhenaniastraße nicht in Betrieb genommen werden darf, bis der Bahnübergang den Sicherheitsanforderungen des Eisenbahnbundesamtes (EBA) entspricht.

Das hatte bei einem Ortstermin Anfang Mai entsprechende Veränderungen bei der Stadt angemahnt, um die Verkehrssicherheit im Gleisbereich zu gewährleisten.

Der Weg, wie diese erreicht werden können, ist allerdings noch offen. Laut Verwaltung kann zunächst nur das Planungsbüro beauftragt werden, das derzeit für die DB im Bahnhofsbereich arbeitet, weil nur dieses Zugriff auf die Gleispläne hat.

Als nächstes „wissen wir nicht, ob wir überhaupt antragsberechtigt sind oder jemand anderes das für uns tun muss”, verweist Fachbereichsleiter Josef Braun auf widersprüchliche Aussagen aus den Häusern Bahn und Eisenbahnbundesamt.

Gegenüber unserer Zeitung erklärte Pressesprecher Moritz Huckebrink, dass das EBA zwar zuständig sei für den Bahnübergang, weil dieser zum Hauptbahnhof gehöre.

Aber bezüglich der geplanten Veränderungen aufgrund der neuen P+R-Anlage sei das EBA nicht Aufsichtsbehörde, sondern lediglich als ein normaler Träger öffentlicher Belange nur zu beteiligen; das Verfahren liege in den Händen der Stadt.
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