Stolberg - Ungewöhnlicher Einsatz: Feuerwehr beendet „Kinderstreich“

Ungewöhnlicher Einsatz: Feuerwehr beendet „Kinderstreich“

Von: lbe
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Stolberg. Der Montag sollte für die Stolberger Feuerwehr zum Tag der teils ungewöhnlichen Einsätze werden. Wieder einmal gab es viel zu tun, doch zum Glück wurde an diesem Tag niemand schwer verletzt und einen großen Brand gab es auch nicht. Vielmehr galt es, einen mutmaßlichen Kinderstreich zu beenden und die Pause eines Busfahrers für die Befreiung eines Fahrgastes zu nutzen.

Doch von vorne: Um 9.40 Uhr ging der erste Notruf bei der Wehr ein. Er stammte von einem Mann, der in einem Bus am Mühlener Markt festsaß. Offenbar hatte der Busfahrer den Bus abgeschlossen, um Pause zu machen. Dabei hatte er nur dummerweise den letzten Fahrgast im Bus übersehen. Der wusste sich nicht anders zu helfen und rief die Feuerwehr. Die öffnete die Tür von außen und befreite den Mann, der Glück im Unglück hatte.

Nur eine Stunde später rückte die Wehr zur Hermannstraße aus. Dort war offenbar ein Eimer Farbe ausgelaufen. Großflächig wurde die Straße mit Wasser gereinigt und die Farbe entfernt. Am Vormittag war zudem noch ein Bürger an der Kurt-Schumacher-Straße gestürzt. Da anhand des Notrufes zunächst nicht zu erkennen war, wie schlimm der Bürger verletzt war, rückte die Feuerwehr wie üblich zum Einsatz aus, stellte aber keine schweren Verletzungen fest und konnte wieder abrücken.

Am Abend folgte dann der wohl kurioseste Einsatz. Ein zweieinhalb-jähriges Kind hatte seine Eltern im Wohnhaus in Büsbach ausgesperrt. Der Feuerwehr blieb nichts anderes übrig, als mit Hilfe der Drehleiter über ein gekipptes Fenster im Obergeschoss in das Haus zu steigen und die geschlossene Terrassentür von innen zu öffnen. Eltern und Kind blieben unversehrt und werden diesen ungewöhnlichen Einsatz wohl niemals vergessen.

Um 23.40 Uhr folgte der unerfreulichste Einsatz – ein Autounfall an der Ecke Mauerstraße/Prämienstraße. Verletzt wurde dabei niemand. Beteiligt waren ein VW und ein Opel aus Aachen.

In der Nacht wurde die Wehr dann noch von einer Brandmeldeanlage eines Unternehmens an der Zweifaller Straße alarmiert. Dort war es zu einem kleinen Brand gekommen, der von der hauseigenen Löschanlage automatisch gelöscht wurde. Die Feuerwehrleute kontrollierten die Werte und beendete damit einen mehr als ereignisreichen Tag in der Kupferstadt.

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