Umwelt, Recycling und sparsamer Energieverbrauch

Von: Toni Dörflinger
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Der ökologische Fußabdruck s
Der ökologische Fußabdruck soll verkleinert werden: Hendrick Gilles (v.l.), Svenja Runchina, Dennis Delhey, Lara Kamps, Jannik Motter, Lara Horbach und Luca Gerhartz - alle Schüler der 6. Klassen der Realschule Mausbach - haben sich mit regenerativen Energieformen auseinandergesetzt und ein Windrad gebaut. Foto: T. Dörflinger

Stolberg-Mausbach. Was würde passieren, wenn sieben Milliarden Menschen auf der Erde so leben würden wie die Westeuropäer? Hat die Erde dafür genügend Kapazität? Die Antwort lautet: Nein. Denn man bräuchte dafür nicht einen, sondern drei Planeten, so die Schlussfolgerung einer Studie, die das Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt und Energie gemeinsam mit Oxfam Deutschland und dem Bund erstellt hat.

Um die Ergebnisse dieser Studie der Öffentlichkeit und damit im konkreten Fall auch Schülern präsentieren zu können, wurde eine Multivisionsshow erstellt, die den Titel „Fair Future - Der Ökologische Fußabdruck” trägt und jetzt den Jahrgängen 5 bis 10 der Realschule Mausbach präsentiert wurde. Ziel dieses bundesweiten Schulprojektes ist es, Jugendliche mit den Themen Umwelt, Recycling und sparsamer Energieverbrauch vertraut zu machen.

Dass die eindrucksvolle Präsentation mit ihren Bildern und Texten auf das Interesse der in drei Gruppen eingeteilten, rund 350 Realschüler stieß, bewies die rege Teilnahme der von Kai Wichmann geleiteten, anschließenden Diskussion. Wichmann ist Kommunikationswissenschaftler und als Moderator tätig.

Er verstand es, den Schülern den Zusammenhang zwischen den existierenden globalen Problemen und dem eigenen täglichen Handeln deutlich zu machen. „Das eigene Konsumverhalten muss kritisch überprüft werden”, erklärte Wichmann und gab den Schülern Lösungsmöglichkeiten mit auf den Weg, indem er die Jungen und Mädchen aufforderte, per Internet ihren Freunden einen saisonalen Speisezettel mitzuteilen.

Schließlich schone die Versorgung mit saisonalem Obst und Gemüse die natürlichen Ressourcen, erfordere keine langen Transportwege und fördere einen sparsamen Umgang mit Energie. So ganz nebenbei werde damit auch der ökologische, aus Wohnen, Konsum und Energie bestehende Fußabdruck verkleinert, versicherte der eloquente Moderator.

Vorbereitet auf die Multivision hatten sich die Schüler, indem sie sich im Physik-, Biologie- und Chemieunterricht mit den Themen Nachhaltigkeit, Recycling, Mülltrennung, Luftverschmutzung, atomstromfreie Energieversorgung und Ozonloch beschäftigt hatten.

Wind- und Wasserkraft

„Mit meinen sechsten Klassen habe ich im Physikunterricht anhand von Modellen Windkrafträder und Wasserkraftanlagen gebaut und die Verwendung von fossilen Brennstoffen demonstriert”, nannte Lehrerin Marlene Weißen ein Beispiel, das mit Begeisterung angenommen worden war. Das galt im Übrigen für die gesamte Aktion, die in der Realschule als großer Erfolg gewertet wurde.
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