Überfall auf Massagesalon: Räuber-Duo gesucht

Von: red/pol
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Mit einer Gaspistole hatten die beiden Täter die Mitarbeiterin des Salons bedroht und verletzt. Symbolfoto: Colourbox

Stolberg. Nach dem Raubüberfall auf einen Massagesalon in Stolberg am Donnerstag hat die Polizei am Freitag eine Beschreibung der Täter veröffentlicht. Sie hatten eine Mitarbeiterin mit Reizgas verletzt und geschlagen, drei weitere Personen erlitten durch das Gas ebenfalls Augenreizungen. Möglicherweise hatten dieselben Männer kurz zuvor versucht, eine Apotheke zu überfallen.

Wie die Polizei am Freitag bekanntgab, hatten die beiden Täter den Salon an der Sebastianusstraße in Atsch gegen 14 Uhr betreten. Unter Schlägen und dem Einsatz einer Gaspistole raubten sie der Mitarbeiterin eine Handtasche. Zeugen sahen, wie sie anschließend in Richtung Goethestraße davonrannten.

Die durch Schläge und Gas leicht verletzte Mitarbeiterin wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Ein Kunde und zwei Passanten, die nach der Tat ins Geschäft kamen, um der Frau zu helfen, erlitten ebenfalls Augenreizungen durch das Gas. „Sie wurden vor Ort durch die Rettungssanitäter versorgt und konnten ihre Augen ausspülen“, heißt es im Polizeibericht.

Beide Täter werden als etwa 1,70 Meter große Männer beschrieben, die schwarze Rucksäcke mitführten. Einer hatte braunes Haar, trug eine Jeans und ein rot-weiß kariertes Hemd. Der andere war während der Tat maskiert, trug eine schwarze Hose, ein schwarzes, langes Oberteil und eine sogenannte Undercut-Frisur mit rasierten Seiten und langem Deckhaar. Eine sofort eingeleitete Fahndung führte nicht zum Erfolg.

Die Kriminalpolizei sicherten vor Ort die Spuren nahmen Ermittlungen auf. Dabei prüfen die Experten einen möglichen Zusammenhang zu einem versuchten Raubüberfall am selben Tag auf eine Apotheke auf dem Erlenweg im Stadtteil Münsterbusch gegen 12.30 Uhr. Dort hatten zwei maskierte, aus Richtung Prämienstraße kommende Männer vergeblich versucht, die Apotheke durch die Schiebetür zu betreten.

Unverrichteter Dinge entfernten sie nach dem gescheiterten Versuch in Richtung Amaliastraße. Die beiden Verdächtigen werden beschrieben als etwa 20-jährige, 1,80 Meter große, schlanke Männer, die lange Hosen und Rucksäcke trugen. Einer trug ein gelb-schwarz gestreiftes Polo-T-Shirt.

Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen nimmt die Kriminalpolizei unter Telefon 0241/9577-31301 oder 0241/9577-34210 (außerhalb der Bürozeiten) entgegen. 

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