Turnier auf Gut Hassenberg: Eine Bilanz ganz ohne Makel

Von: Lee Beck
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Guter Pferdesport wurde auf Gu
Guter Pferdesport wurde auf Gut Hassenberg in den von Christoph Jansen anspruchsvoll gestalteten Parcours gezeigt, wie hier von der Büsbacherin Elisa Franklin-Schmitz auf ihrer zehnjährigen Stute Rabina. Foto: L. Beck.

Stolberg-Büsbach. Auch am Abschlusstag wurde das große Engagement des Reitvereins Stolberg-Büsbach mit viel Sonne und zahlreichen Zuschauern belohnt. Die Vorsitzende Dunja Reul strahlte: „Wir hatten viele Zuschauer, schönes Wetter und guten Sport. Heute sind wir durch das gute Nennungsergebnis richtig ins Arbeiten gekommen und hatten auch ziemlichen Zeitdruck.”

Auch der Fachwart Reiten im Stadtsportverband Reiten, Adolf Konrads, war mehr als erfreut über das sportliche Ereignis. „Es war einfach nur ein wunderschönes Turnier”, lobt er.

Im Viereck und im Parcours ging es noch einmal richtig zur Sache. In der Halle standen die Dressurprüfungen auf höherem Niveau, der Klassen L auf Kandare und M, an. Hier belegte Nicole Nendza vom austragenden Verein mit ihrer Stute „Rosenrot” den dritten Platz mit einer 7,2 in einer L-Dressur auf Kandare geritten.

Eigentlich kommt die Besitzerin eines Reitsportgeschäftes in Aachen-Lintert vom Stall Gut Neuhaus, ist aber über ihren Trainer Paul Dautzenberg schon seit über fünf Jahren Mitglied im Reitverein Stolberg-Büsbach.

Mit einer ausdrucksstarken Trab- und Galopptour überzeugten die talentierte, bewegungsstarke Stute und ihre sympathische Reiterin. „Sie ist sehr, sehr brav und behält immer die Nerven”, sagt Nicole Nendza über „Rosenrot”, die von Rosentau aus einer Rubinstein Linie abstammt. „Dieses Jahr haben wir auch schon L-Kandare gewonnen, und nächstes Jahr möchte ich dann auch in M-Dressuren starten”, so die Reiterin.

Ein Zuschauermagnet war besonders die Führzügelklasse, eine erste Sitzprüfung für die Vier- bis Neunjährigen. Fein herausgeputzt und von der besten Seite zeigten sich die kleinen Pferdsportler mit ihren Vierbeinern und Begleitern. Das Schönste war, dass alle Nachwuchsreiter neben der üblichen Schleife auch eine Medaille „wie bei Olympia”, so Richter Joachim Metzer, für ihren kleinen Auftritt erhielten.

Für die allerletzte Prüfung des Turniers hatte sich Parcourschef Christoph Johnen aus Mönchengladbach eine 450 Meter lange, mit elf Sprüngen bestückte Hindernisstrecke ausgedacht. „Besonders schwer wird die Distanz zwischen dem Sprung 4 und der Hinderniskombination 5 sein. Die 28 Meter gehen bergab, da kommen die Pferde schnell ins Laufen”, betonte er.

1,25 Meter hoch und maximal 1,30 Meter breit waren die Sprünge in dieser Prüfung der Klasse M mit Stechen. Johnen, der auch internationale Qualifikationen vorweisen kann und selbst seit seiner Jugend im Sattel sitzt, lobte ebenfalls die guten Platzverhältnisse. Doch der Sieger der Prüfung, Mihai Canta vom Reitverein Jan van Werth Jülich sorgte im Publikum für Empörung. Nachdem sein Pferd Future Feeling einen Sprung verweigerte, wählte er ein unangemessenes Strafmaß, prügelte mit fünf satten Gertenhieben auf seinen Wallach ein.

Bester Reiter des Vereins Stolberg-Büsbach war Peter Conrads, der im Stechen als vorletzter Reiter an den Start ging. Allerdings riss seine Stute Contendra Pech einen Sprung und kassierte vier Fehlerpunkte. Das Paar landete auf Platz 7. Einen Tag vorher hatten sie schon im Punktespringen auf L-Niveau den fünften Platz belegt.

„Sie ist sehr vorsichtig und hat viel Springvermögen”, sagte Conrads über die Stute, die er seit dem Fohlenalter besitzt. Insgesamt war es für ihn ein Wochenende mit vielen Platzierungen. Erfolgreich war der 30-Jährige auch mit seiner Nachwuchsstute Castella. Zusammen wurden belegten sie Rang 4 in der Springpferdeprüfung Klasse A.
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