TSV Donnerberg gewinnt Konrad-Simons-Gedächtnisturnier

Von: Thomas Waltl
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Turniersieger Donnerberg und Zweitplatzierter Breinig schenkten sich im Finale im Stadion Glashütter Weiher keinen Ball. Foto: T. Waltl
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Die Simons-Töchter gratulieren Vertretern der erfolgreichen Mannschaften (v.l.): Annette Simons, Marcel Rother (SV Breinig), Hans-Josef Siebertz (FC-Vositzender), Ruth Simons, Hildegard Nießen (Ehrenamtsbeauftragte), Rudi Flink (Schirmherr), Marvin Meurer (TSV Donnerberg) und René Vondermaßen (FC Stolberg). Foto: T. Waltl

Stolberg. Der TSV Donnerberg ist der Sieger des 13. Konrad-Simons-Gedächtnisturnier. Im Finale setzte sich das Team aus der Kreisliga A gegen den SV Breinig durch, der mit der dritten Mannschaft (Aufstieg in Kreisliga C) antrat.

Den dritten Platz sicherte sich der Gastgeber FC Stolberg kampflos, da der Gegner SV Eilendorf II kurzfristig absagte. Bei drückend heißen Temperaturen erwarteten viele der zahlreich erschienenen Zuschauer einen müden Sommerkick im Finale um das Turnier, schließlich hat die Vorbereitung bei den Mannschaften gerade erst begonnen. Doch es kam dann ganz anders.

Sowohl der SV Breinig, als auch der TSV Donnerberg schenkten sich keinen Ball und gingen in jeden Zweikampf. Die Donnerberger attackierten früh und waren auch spielerisch überlegen. Die wenigen Chancen, die die Breiniger zuließen, konnten sie aber erst kurz vor der Pause in der 30. Minute (gespielt wurden 2x30 Minuten), in ein Tor umwandeln. Jens Hansen staubte nach einem abgewehrten Kopfball locker zum 1:0 ab.

In Hälfte zwei erhöhte der TSV den Druck. Nachdem der Torhüter des Spielvereins in der 31. Minuten ein Riesenchance noch vereitelte, war er zehn Minuten später machtlos, als abermals Jens Hansen zum 2:0 einschob. Fortan spielte Donnerberg auf Nummer sicher, nahm Tempo heraus und konnte in der 53. Minute durch Saner Cebeci auf 3:0 erhöhen. So lautete dann auch der Endstand, konnten sowohl der SV Breinig, dessen Ehrentreffer auf Abseits entschieden wurde, als auch der TSV Donnerberg, der kurz vor Schluss einen Elfmeter vergab, kein Tor mehr erzielen.

Vollauf zufrieden mit dem gesamten Turnierverlauf zeigte sich auch Daniel Heinrichs, Vizepräsident des FC Stolberg: „Wir haben trotz des heißen Wetters spannende Spiele erlebt und auch mit den Zuschauerzahlen sind wir mehr als zufrieden.“ Zufrieden waren auch die Zuschauer, was die Organisation betrifft. Neben der üblichen Essens- und Getränkeauswahl, gab es auch selbst gemachten Kuchen als Dessert.

Einziger Wermutstropfen eines gelungen Turniers war die Absage des Spiels um Platz 3. Der SV Eilendorf meldete sich Stunden vor Beginn des Spiels beim Veranstalter, dass sie keine Mannschaft mehr stellen könnten. Den dritten Platz belegte somit automatisch der Titelverteidiger aus dem Jahr 2013 FC Stolberg.

Auch im nächsten Jahr soll das traditionsreiche Turnier wieder stattfinden. Ob es dann auch wieder am Anfang der Vorbereitungszeit über die Bühne geht, weiß der Verein selbst noch nicht. Das jüngste Konrad-Simons-Gedächtnisturnier war auf jeden Fall das letzte auf dem Naturrasenplatz am Sportplatz „Am Glashütter Weiher“. Denn ab Ende nächster Woche soll der neue Kunstrasenplatz endgültig bespielbar sein: „Das neue Spielfeld ist eigentlich schon länger fertig, aber bislang gab es keinen Zugang dazu, ohne über die Aschebahn gehen zu müssen. Dieser Zugang wird jetzt asphaltiert, so dass der FC Stolberg die Vorbereitungsspiele auf dem neuen Kunstrasen spielen kann“, freut sich Heinrichs schon jetzt auf die neue Saison und auf die nächste Auflage des Konrad-Simons-Gedächtnisturnier im nächsten Jahr.

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