Stolberg - Trotz Sparbemühungen Standard in der Seniorenarbeit erhalten

Trotz Sparbemühungen Standard in der Seniorenarbeit erhalten

Von: tol
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Stolberg. Hocherfreut haben die Mitglieder des Seniorenbeirats die Ausführungen des Bürgemeisters zur Kenntnis genommen, der ihnen zu Beginn ihrer ersten Sitzung des Jahres mitteilte, dass an den Sozialzuschüssen nicht gespart wurde.

Trotz eines jährlichen Defizits von 27 Millionen Euro werde der Standard in der Seniorenarbeit gehalten - vor allem auch, so betont Ferdi Gatzweiler, dank der guten Zusammenarbeit mit der örtlichen Kommunalaufsicht.

Und der Bürgermeister hat gute Argumente auf seiner Seite: Einschnitte bei den Sozialausgaben würden die städtischen Kosten nur in die Höhe treiben. Und gerade bei einem funktionierenden Netz von zahlreichen ehrenamtlich in der Altenarbeit Tätigen wolle man ein solches Risiko nicht eingehen, so Gatzweiler. Doch nicht nur Ehrenamtliche ermöglichen die gute Seniorenarbeit in Stolberg: Beispiel für ein funktionierendes Konzept sei auch das Senioren-Infocenter, dessen Leiter Paul Schäfermeier den Beiratsmitgliedern Rechenschaft gab.

Er berichtete unter anderem von 1689 Beratungskontakten, von einem aktualisierten Wegweiser für Senioren und von der Notfallkarte, die in einer Stückzahl von über tausend verteilt worden sei. Diese Karte enthält gebündelte Informationen darüber, wie Senioren schnelle Hilfe bekommen. Dank der Zuweisungen hat der Seniorenbeirat 10.000 Euro an Einrichtungen der Altenarbeit als zweckgebundene Nutzungsentgelte verteilen können.

Auch für die allgemeine Altenhilfe waren Zuschüsse zu haben. Die sind nach Auskunft des Beiratsvorsitzenden Hans Josef Wellmann allerdings im vergangenen Jahr nicht komplett ausgeschöpft worden, was einzig daran liege, dass viele Einrichtungen ihre Seniorennachmittage erst im Januar veranstaltet hätten. Ausgeschüttet werde aber nur für Veranstaltungen bis zum 31. Dezember. Die betroffenen Einrichtungen bekämen ihren Beitrag nun ein Jahr später.
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