Trial am Kalvarienberg auf europäischem Top-Niveau

Von: Dirk Müller
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Mit absoluter Fahrzeugbeherrschung gelingen den besten Trial-Fahrern Europas immer wieder spektakuläre Aktionen auf dem MSIG-Gelände am Kalvarienberg. Foto: D. Müller

Stolberg-Gressenich. Nicht etwa mit einer Woche Verspätung, sondern mit einer Neuerung hat das Pfingst-Trial am Kalvarienberg Motorsport auf europäischem Top-Niveau geboten.

„Es hat sich bereits beim ersten Mal bewährt, die Veranstaltung auf das Wochenende nach Pfingsten zu verschieben, und wir werden daran festhalten“, beschrieb Bernd Kreutz, Geschäftsführer der Motor-Sport-Interessengemeinschaft Gressenich (MSIG), die das Trial im Rahmen des Eurocups ausrichtet.

Was bedeutet, dass die besten Trial-Fahrer Europas in Gressenich an den Start gehen. Gut 100 Solofahrer und zehn Gespanne messen sich auf insgesamt 32 Sektionen an zwei Tagen. „Dementsprechend benötigen wir alleine schon eine große Anzahl an Punktrichtern“, sagte Kreutz. Doch damit nicht genug: Bernd Kreutz Junior baute die Areale für den ersten Tag der Wertungsprüfungen und steckte neue Sektionen für den zweiten Wettkampftag, weitere Mitglieder der MSIG erfassten die Ergebnisse und kümmerten sich um die Verpflegung von Aktiven und Zuschauern.

„Um die 40 Helfer sind an jedem Tag im Einsatz. Und an den Pfingsttagen möchten viele Vereinsmitglieder, Fahrer und Zuschauer auch mal etwas mit der Familie unternehmen und das lange Wochenende nutzen“, erklärte der MSIG-Geschäftsführer, warum jetzt ein neuer Termin für das Pfingst-Trial in Gressenich etabliert wird. Mit Erfolg, denn „es sind mehr Zuschauer und Aktive da“, sagte Kreutz, der betonte, dass schließlich auch einige Mitglieder der MSIG unabkömmlich waren, weil sie mit ihren Maschinen an dem Cup teilgenommen haben.

So realisierte der Stolberger Verein einmal mehr eine rundum gelungene Sportveranstaltung und überzeugte zudem mit dem fahrerischen Können seiner Mitglieder, denn die Ergebnisse sind aus Sicht der Gastgeber beachtlich. Bei den Motorrad-Oldtimern mit Baujahr vor 1965 siegte Heinz Franken in der Klasse der Spezialisten, in dem anderen Lauf belegte er den vierten Platz. In der Beginner-Klasse schrammten Udo Thyssen und Inga Vyskocil knapp am Treppchen vorbei und erreichten jeweils vierte Ränge. Vyskocil ging allerdings auch mit einer moderneren Maschine, einer sogenannten „Twinshock“, an den Start und gewann in der Beginner-Klasse.

Bei den Spezialisten der Twinshocker belegten Fabian Deckers, Peter Schmitz sowie Janis Pätzold gute Platzierungen, und Eckehard Winströer sicherte sich den zweiten Rang, in der Klasse der Twinshock-Experten belegte Winströer den vierten Platz. Konstant gute Leistung zeigte auch Klaus Treptow, der mit seiner Twinshock-Maschine in der Kategorie Clubmen einen dritten und einen fünften Rang erreichte.

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