Tradition: Turmblasen auf der Burg an Heiligabend

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Auf dem Programm stehen moderne und festliche Musik, mit Stücken wie „Let it snow“, „Winterwonderland“, „Lustige Schlittenfahrt“ oder „Mary´s Boy Child“. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Es ist das 58. Mal, dass Heiligabend weihnachtliche Klänge von den Zinnen der Stolberger Burg schallen. Weihnachtskonzerte auf der Burg haben eine lange Tradition.

Schon um 1900, also zwölf Jahre nachdem Moritz Krauss auf der Burg den Wiederaufbau begonnen hatte, hatte schon ein als „Turmbläser“ bezeichnetes Quartett zu Heiligabend für adventliche Klänge gesorgt.

Diese Tradition wurde später von der Kapelle Bonaventura fortgesetzt. Nach dem Krieg hat im Jahr 1958 der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Stolberg unter der Leitung von Musikdirektor Egidius Düppengießer diese alte Tradition wieder aufleben lassen. 2001 übernahm Karl Schäfer den Taktstock und wird ihn auch morgen in der Hand halten, wenn um 13 Uhr das Open Air-Konzert auf dem oberen Burghof beginnt.

Auf dem Programm stehen moderne und festliche Musik, mit Stücken wie „Let it snow“, „Winterwonderland“, „Lustige Schlittenfahrt“ oder „Mary´s Boy Child“. Zum Ende des Konzertes gibt es Lieder zum Mitsingen wie „Oh Du fröhliche“ und „Stille Nacht“. Bei schlechtem Wetter findet das Konzert im Rittersaal statt. Der Eintritt ist frei. Zum „Aufwärmen“ sind während des Konzertes Glühwein, Kinderpunsch und Kakao erhältlich.

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