Theater Brand zeigt Klassiker „Acht Frauen“

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Das Laiendarsteller-Ensemble des Theaters Brand setzt Robert Thomas‘ Kriminalkomödie „Acht Frauen“ bestens in Szene. Foto: E. Gier

Stolberg/Brand. „Acht Frauen“, ein Mann, ein Mord, und das an Weihnachten! Der Hausherr liegt mit einem Messer im Rücken im Bett, wo er von Louise, die ihn wecken will, entdeckt wird.

Das Landhaus irgendwo in Frankreich ist eingeschneit, kilometerweit wohnt keine menschliche Seele, das Telefonkabel ist gekappt, das Auto startet nicht, das Gartentor klemmt und die Hunde schlagen nicht mehr an. Da bedarf es viel Fingerspitzengefühl, um zu erkennen, dass die Mörderin unter den acht Frauen im Haus sein muss.

Zu den Verdächtigen zählen Ehefrau Gabi (Wilma Gier), ihre unverheiratete Schwester Augustine (eine großartige Iris Gach), die Schwiegermutter Mamy (Marianne Schnell), das junge Zimmermädchen Louise, die Köchin Mme Chanel (Petra Brilon), die beiden Töchter Susanne (Rebecca Gier) und Catherine (eine überzeugende Kamilla Leines) sowie die Schwester des Toten, Madame Pierette (Birgit Geuer). Harald Radermacher mimt in Polizeiuniform den Erzähler.

Die oft inszenierte und fesselnde Kriminalkomödie des französischen Autors Robert Thomas ist die erste Regiearbeit am Theater Brand für die aus Russland stammende Theaterregisseurin und Schauspieldozentin Olga Romanovskaya mit den Laiendarstellern. und wird im ausverkauften Theater für Aachens Süden zu einem wahren Ohrenschmaus.

Auf der Bühne tun sich in der hitzigen Atmosphäre der Feindseligkeit wahre Abgründe auf: Ist unerwiderte Liebe der Grund für den Mord oder die ungewollte Schwangerschaft der älteren Tochter? Etwa die Spielsucht der Köchin, oder steckt gar die heruntergekommene Pierette, die ihren Bruder wieder mal um Geld fragen will, hinter dem Verbrechen? Es bleibt spannend und aufregend bis zum Schluss.

Spritzige und witzige Dialoge sorgen für einen kurzweiligen Theaterspaß. Hinter den Kulissen arbeiten Robert Gerick, Walter Richter und Brigitte Rings, für die Kostüme sind Anna Heinz und Uschi Klinkhammer verantwortlich, und Erich Gier, Roland Kutsch und Azubi Philip Klein kümmern sich um Ton und Technik.

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