Theater-AG des Ritzefeld-Gymnasiums spielt „Fabiotoria

Von: dö
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Immer neue Aufgaben werden den enttäuschten Frauen angetragen, um ihren dann bei der Erfüllung wieder Steine in den Weg zu legen. Amüsement pur für die Zuschauer beim Schülertheater. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Joleene (Alina Mann) und ihr Verlobter (Özlem Akgöz) haben den Hochzeitstermin platzen lassen. Auslöser war ein heftiger Streit am Vorabend. Aus Enttäuschung flüchtet sich Joleene nun in einen tiefen Schlaf, der ihr einen ebenso kuriosen wie erlebnisreichen Traum beschert: In diesem Traum begegnen ihr sechs weitere Frauen, die ebenfalls von ihren Männern sitzengelassen wurden.

Diese amüsante und humorvolle Story wurde jetzt unter dem Titel „Fabiotoria“ von 18 Schülern des Ritzefeld-Gymnasiums im Alter von 13 bis 15 Jahren gekonnt in Szene gesetzt. Ort der einstündigen Aufführung war die Schulaula, wo die jungen Laiendarsteller für ein fantasievolles, selbst gestaltetes Bühnenbild gesorgt hatten.

Unterstützt wurde die Gruppe aus der Theater-AG des Gymnasiums dabei von Anne Klenner, die die Jugendlichen im Rahmen des Literaturkurses mit Regieführung, Drehbucherstellung und Schauspielkunst vertraut machte. Schließlich haben die Schüler das Stück selbst geschrieben und mit viel Fantasie und eigenen Ideen angereichert. Dazu gehörte auch, dass sich die jungen Menschen mit Hintergrundbeschallung, Beleuchtung und Kostümschneiderei auseinandersetzen mussten. Dass ihnen die Umsetzung dieser vielfältigen und umfangreichen Aufgaben hervorragend gelang, bewiesen der kräftige Applaus und die anerkennenden Worte der zahlreichen Besucher.

Der Verlauf der Handlung sorgte auch dafür, dass mitunter ein herzhaftes Gelächter zu vernehmen war. Schließlich mussten die Frauen um ihre Ehemänner wiederzubekommen, Prüfungen absolvieren, die urkomisch und humorvoll gestaltet waren. Prüfungen, bei denen sie inmitten eines Zauberwaldes beispielsweise ihre Teamfähigkeit, ihre Sportlichkeit, ihren gesellschaftlichen Zusammenhalt und ihre Selbstdisziplin unter Beweis stellen mussten.

So begegnet ihnen unter anderem im verwunschenen Wald ein Hase (Christina Beestmöller), der sie geschickt von Aufgabe zu Aufgabe leitet, aber als Wegweiser und Aufgabenlösung nicht zur Verfügung steht. Neben dem Hasen tummeln sich in dem geheimnisvollen Busch auch Lebkuchenmänner (Franziska Eicker und Lena Gather) sowie ein Teufel (Elena Hoss) und ein Troll (Lea Scheitinger), die allesamt bestrebt sind, die enttäuschten Frauen in die Irre zu führen und ihnen die korrekte Erfüllung der Prüfungsaufgaben unmöglich zu machen. Dazu zählen auch vier junge Männer (Peter Dohmen, David Schornstein, Tobias Egl und Faysal Ibrahim), die als Muskelprotze und Sexsymbole die Frauen dazu verleiten wollen, ihren für die Hochzeit fest eingeplanten zukünftigen Ehegatten endgültig ade zu sagen.

Diese Hindernisse haben zur Folge, dass außer Joleene, die sich als mental stark entpuppt, die weiteren – von Alexandra Koch, Julia Scherello, Vanessa Ehrhardt, Elisa Rosskamp, Jessica Herpertz und Christina Dohmen gespielten – Frauen eine nach der anderen im Dickicht des Urwaldes verschwinden. Einzig die tapfere Joleene bekommt ihren Geliebten zurück.

Dass die Geschichte aber nur ein Traum war, erfährt sie, als sie von der Stylistin (Kim Schmitz) zur Anprobe des Hochzeitskleides und dem Zurechtmachen der Frisur gebeten wird. Neben den zuvor genannten Personen spielte als Pfarrer Fareeha Nasir mit.

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