Terror-Anschläge: Kupferstädter können sich ins Kondolenzbuch eintragen

Von: lbe
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Rund eine Woche wird das Buch für die Bürger im Foyer des Rathauses ausliegen. Foto: Stadt Stolberg

Stolberg. Die Stadt Stolberg hat auf die Terror-Anschläge in Paris von Freitag nun auch mit einem Kondolenzbuch reagiert. Denn auch in der Kupferstadt zeigten sich die Menschen angesichts der Gewalt gegen unschuldige Zivilisten betroffen.

„Um sein Mitgefühl für die Opfer ausdrücken und um den französischen Freunden in den Partnerstädten Stolbergs seine Trauer um die Toten mitteilen zu können, hat die Verwaltung im Foyer des Rathauses ein Kondolenzbuch ausgelegt, in das sich die Bürgerinnen und Bürger in den kommenden Tagen eintragen können“, sagte Stadtsprecher Robert Walz. Dort wird das Kondolenzbuch für rund eine Woche ausliegen. Umringt ist es von einer kleinen französischen, einer deutschen und einer europäischen Flagge. Außerdem steht ein Blumenbouquet mit auf dem Tisch.

Bürgermeister Tim Grüttemeier hat es sich nicht nehmen lassen, sich als Erster in das Kondolenzbuch einzutragen. Er hatte zudem bereits im Namen von Rat und Verwaltung den Bürgermeistern der französischen Partnerstädte Faches-Thumesnil und Valognes in einem Kondolenzschreiben postalisch sein Mitgefühl mitgeteilt.

Als weiteres sichtbares Zeichen der Anteilnahme hängen vor dem Rathaus die französische Flagge und die Stolberger Stadtfahne nach wie vor auf Halbmast.

Dass der Terror ohnehin näher ist als die Menschen in der Region vermutlich dachten, haben die Festnahmen am Dienstag in Alsdorf gezeigt. Bei mehreren Einsätzen haben Spezialkräfte der Polizei dort sieben Personen festgenommen, die in direktem Zusammenhang mit den Terroranschlägen von Paris stehen sollen.

Zwischenzeitlich kursierten zudem die wildesten Vermutungen in den sozialen Netzwerken, dass auch in Stolberg diverse Polizeieinsätze stattgefunden hätten. Darunter auch mutmaßliche Einsätze der Polizei in den Stolberger Stadtteilen Venwegen, Büsbach und Breinig. Dabei war wohl unter anderem auch von einem Streifenwagen die Rede, der durch Venwegen fuhr und die Menschen per Lautsprecher aufforderte, in ihren Häusern zu bleiben.

All diese im Netz kursierenden Meldungen wurden allerdings von der Polizei nicht bestätigt. „Unsere normale Arbeit ist weitergelaufen. Es kann schon sein, dass Streifenwagen unterwegs waren oder auch Beamte an Wohnungen oder Häusern geklingelt haben. Dies steht allerdings nicht in direktem Zusammenhang mit den Festnahmen in Alsdorf“, sagte eine Sprecherin der Polizei.

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