Tennis: Vorfreude auf die „Stolberg Open“

Von: -jül-
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Die aktuelle Führungsequipe des TC Blau-Weiß Stolberg (v.l.): Pressewart Hans Joachim Held, Schriftführerin Lydia Flink, Schatzmeisterin Nicole Pfeil, 1. Vorsitzender Raymond de Waele, 2. Vorsitzender Herbert Pfeil, Jugendwart Jan Niklas Held und Sachwalter Helmut Braun; auf dem Bild fehlt Sportwart Jürgen Sonnen. Foto: J. Lange

Stolberg. Vielfältige Themen, aber nicht minder bedeutend wie die Körnung der roten Asche auf den sieben Plätzen am Hammerberg, prägten den Verlauf der Jahreshauptversammlung des Tennisclubs Blau-Weiß Stolberg, zu der auch eine Reihe jüngerer Mitglieder ins Parkhotel am Hammerberg erschienen waren. Einige unter ihnen bringen sich zukünftig nicht nur ein in die Vereinsführung, sondern sprachen auch konstruktiv Punkte an, um die sich der Vorstand kümmern möchte.

Einer davon ist die zunehmende Vermoosung der Randbereiche der Plätze fünf und acht, die direkt am Rande des Landschaftsschutzgebietes liegen und unter einer zunehmenden Beschattung leiden.

Ein Problem mit nicht ordnungsgemäß ablaufendem Wasser weist Platz drei auf, der im vergangenen Jahr deshalb nicht im Rahmen der „Stolberg Open“ genutzt werden konnte. Bei der Vorbereitung auf die Medensaison soll diese Anlage nun näher untersucht und für Abhilfe gesorgt werden, kündigte Raymond de Waele an.

Dabei hob der Vorsitzende hervor, dass sich die Anlage am Hammerberg „in einer hervorragenden Verfassung“ präsentiere. Zumal in den vergangenen Jahren erhebliche Mittel in die Modernisierung des sportlichen und gesellschaftlichen Umfeldes geflossen sind und eben auch die kleineren Probleme stets ernst genommen werden.

Demnach hat sich die Einrichtung einer Schließanlage für die Plätze bewährt, das Clubleben verlief zufriedenstellend, und sportlich war „die 3. Stolberg Open ein absolutes Highlight“. De Waeles Lob und Dank galt den Organisatoren um Udo Chantré, Jochen Nagelschmidt, Hans-Jürgen Sonnen sowie Birgit Kogel-Petrillo nebst Sohnemann Felix.

Neben den beliebten gesellschaftlich orientierten Turnieren habe der TC Blau-Weiß in Winter- und Sommerrunde auf Verbandsebene ein positives Bild abgegeben. 14 Mannschaften – acht bei den Meden-, drei bei den Hobbyspielen und drei im Jugendbereich – waren im Sommer 2016 gemeldet. Die Herren 65 und 1. Herren 50 machten den Klassenerhalt in der 1. Verbandsliga perfekt, die 2. Herren 50 rangiert im Mittelfeld der 2. Bezirksliga, und die Herren 30 in der 2. Verbandsliga. Die Damen 50 stiegen als 4er-Team aus der 1. in die 2. Bezirksliga ab, wo sie nun als 6er-Team antreten, und die Damen 40 spielen nach einer Saison in der 2. Verbandsliga wieder in der 1. Bezirksliga.

In der Winterrunde stehen die Herren 50 aktuell an der Spitze der 2. Verbandsliga, die Herren 30 stehen bereits als Aufsteiger in diese Klasse fest.

Die Juniorinnen 18 sind sowohl in der Sommer- wie in der Winterrunde aufgestiegen und mit dem Wanderpokal auf besondere sportliche Leistungen durch den Verein ausgezeichnet worden. Das Team wird in der kommenden Saison geschlossen als Damenmannschaft antreten. Dann wird aus den bisherigen zwei zukünftig ein Junioren-18-Team nunmehr in der 2. Bezirksliga an den Start gehen. Feriencamp und Clubmeisterschaften komplettierten das Angebot für den Nachwuchs. Allerdings mischt sich auch hier aus Stolberger Sicht ein kleines Sorgenkorn: Mangels Tennishalle vor Ort falle es zunehmend schwer, die Jugend über die Wintersaison bei der Stange zu halten.

Dabei sind die Blau-Weißen intensiv und frühzeitig um die Rekrutierung von Nachwuchs bemüht. Neben Starterpaketen bringen die Vereinsmitglieder sich ein in Schulkooperationen mit den Grundschulen Donnerberg und Gressenich, dem Goethe- und zukünftig voraussichtlich auch dem Ritzefeld-Gymnasium.

Bei der 3. Stolberg Open gab es mit 156 Teilnehmern eine Rekordmeldung für dieses Leistungsklassen-Turnier, das sportlich, gesellschaftlich und finanziell ein Aushängeschild für den Club vom Hammerberg sei. Entsprechend groß ist die Vorfreude der Blau-Weißen auf die vierte Auflage vom 12. bis 26. August.

Dank des Turnierergebnisses habe der Verein seine geplanten Investitionen in die Aufwertung der Anlage ausweiten können, sagte de Waele. Neben Erneuerungen von Geländern, Umfeldgestaltung und Baumarbeiten wurde zudem in die Küche des Clubheims investiert. Weitere Modernisierungsarbeiten sollen in diesem Jahr nahtlos folgen. Einstimmig wurde der Wirtschaftsplan verabschiedet, der auf einer leicht sinkenden Mitgliederentwicklung – in erster Linie im Bereich der Inaktiven – basiert. Zum Stichtag zählte der Club 242 Mitglieder, darunter 109 aktive Erwachsene, 30 Jugendliche, 101 Inaktive und zwei Ehrenmitglieder.

Mit einer Satzungsänderung legte der Verein seine Außenvertretung auf breitere Schultern. Zwei Vertreter aus dem Kreise der beiden Vorsitzenden und der Schatzmeisterin sind nun vertretungsberechtigt. Zudem wurde ein Passus aufgenommen, der die Einhaltung des Kindeswohls dokumentiert und in Leitlinien umsetzt. Und auch mit diesen ethischen Grundlagen hat sich der TC Blau-Weiß auf die kommende Saision vorbereitet, die am 22. April mit einem Fest im Clubheim offiziell eröffnet wird.

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