Team Breskens siegt bei 10. Bitbouler-Cup

Von: Dirk Müller
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Trotz strömendem Regen wurde mit guter Laune beim zehnten Bitbouler-Cup gespielt. Fast 100 Freunde des französischen Nationalsports fanden sich in Schevenhütte ein. Foto: D. Müller

Stolberg-Schevenhütte. Feuchtfröhlich ist es bei der zehnten Auflage des Bitbouler-Cups zugegangen. Zunächst nur fröhlich, als sich um 10.30 Uhr fast 100 Freunde des französischen Nationalsports Boule in „Bubis Gartenparadies“ des Restaurants „Casino“ in Schevenhütte einfanden. „Da war die Welt noch in Ordnung“, beschrieb Bitbouler Jochen Weins. Die erste Runde konnten die Aktiven noch im Trockenen spielen, doch dann setzte der Regen ein.

Die Feuchtigkeit stand der Fröhlichkeit aber nicht im Wege. „Alle gemeldeten Teams sind angetreten, und nicht ein Boulespieler hat das Turnier wetterbedingt verlassen. Stattdessen ist die Stimmung trotz Regen sehr gut“, sagte Weins.

Er ist ein Bitbouler der ersten Stunde und erinnert an die Anfänge im „Boulodrom“ zu Schevenhütte: „Beim ersten Cup haben vielleicht acht Teams gespielt – auf einer Bahn.“ Heute wird das „Schweinchen“ auf 15 Bahnen gejagt, und zwei weitere Bahnen würden die Bitbouler als Option für die Zukunft in der Hinterhand haben. Aus den acht „Trippletten“ genannten Dreierteams sind inzwischen 30 geworden. Darunter ein Team aus Köln, zwei aus Remscheid und drei Gehörlosen-Teams aus Belgien. Auch bei den Bitboulern habe sich Einiges getan, erklärte Weins.

Starten sie beim ersten Turnier noch mit einer „Tripplette“, gibt es mittlerweile drei Bitbouler Herrenteams und auch drei Damenteams, die sich „Bouletten“ nennen. Ein Verein seien die Bitbouler jedoch nicht, sondern lediglich eine lockere Gruppierung. Diese ist allerdings bestens organisiert, wie schon die einheitlichen T-Shirts zeigen. Der eigene Internetauftritt ist professionell und die Pokale für die drei besten Teams des Bitbouler-Cups fertigen die Enthusiasten gemeinsam selbst an. „So entstehen jedes Jahr neue Unikate“, verwies Weins auf die aktuellen Trophäen: Es sind liebevoll gestaltete Schaukästen, in denen sich ein kleiner Pokal und Miniatur-Boulekugeln befinden.

Unter den wetterfesten Spielern beim zehnten Bitbouler-Cup war auch ein Aktivist aus der anderen Stolberger Hochburg des Boule-Sports. Rolf Minderjahn aus Gressenich zeigte sich im strömenden Regen voll des Lobes über den Bitbouler-Cup: „Es ist ein wirklich schöne Veranstaltung. Viele gemischte Teams und Spieler aller Generationen lassen ein sehr familiäres Flair entstehen.“ Außerdem sei das Schevenhütter „Boulodrom“ eine tolle Spielstätte – selbst bei Dauerregen. „Die nassen Kugeln rutschen schon mal aus der Hand und auf den Bahnen steht das Wasser, aber die Anlage ist trotzdem bespielbar.“ Die Platzierungen beim zehnten Bitbouler-Cup: Die Sieger des zehnten Bitbouler-Cups sind Markus Jansen, Tom Elkenhans und Andy Grouls vom „Team Breskens“.

Platz zwei belegte „Team Lürken“, und das Team „Bouletten 3“ erreichte am Ende den dritten Rang.

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