Stolberg - Tabalingo: Acht Tage lang viel Spaß und Spannung

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Tabalingo: Acht Tage lang viel Spaß und Spannung

Von: mlo
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Die Teilnehmer der Ferienmaßnahme auf dem Tabalingo-Gelände in Stolberg waren wieder einmal mehr als begeistert. Das breite Angebot reichte von Graffiti über Reitübungen bis zum Schwarzlichttheater. Foto: M.L. Otten

Stolberg. Spiel, Spaß und ganz viel Freude hatten die Kinder und Jugendlichen bei den diesjährigen Sommerferienprojekten von Ursula Espeter auf dem Gelände von „tabalingo“ an der Hastenrather Straße.

45 Behinderte und 32 nicht behinderte Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis 22 Jahren wurden von 28 Betreuerinnen und Betreuern acht Tage lang versorgt und mit attraktiven Aktionen bedacht. Das Einzugsgebiet der Teilnehmer und Teilnehmerinnen erstreckte sich über den Stolberger und Eschweiler Raum hinaus bis nach Vossenack, Roetgen, Simmerath und Hauset.

Krankenschwester vor Ort

Der Förderkreis Schwerkrankes Kind unterstützte die Tage mit einer Krankenschwester, die für die komplette Zeit für die Kinder mit Diabetes oder Epilepsie zur Verfügung stand. Finanzielle Unterstützung gab es vom Verein „Menschenskind“, der Sparkassen- und Kulturstiftung sowie vom Inklusionsamt der Städteregion Aachen. Anke Engels und Bettina Herlitzius waren von den Projekten wieder begeistert und betonten, dass das Projekt „tabalingo“ einzigartig in der Region sei, weil hier Inklusion gelebt werde und auch immer wieder gelinge.

Während die Kinder beim Voltigieren spielerisch ans Pferd herangeführt wurden und turnerische und akrobatische Übungen auf dem Pferderücken erlernten, zeigten ballverrückte Jugendliche ihr Talent beim Fußball oder anderen Ballspielen. Ausdauer, Beweglichkeit und Teamgeist waren Voraussetzungen für gute Spiele.

Beim Graffiti ging es um ein Grundverständnis für den Aufbau von Buchstaben und deren Veränderung. Es war erstaunlich, wie kreativ manche hier ans Werk gingen und ihren eigenen Stil zur Entfaltung brachten. Die Schwarzlichttheatergruppe beendete die Abenteuertage mit einer effektvollen und faszinierenden Vorstellung. Im verdunkelten Raum agierten bei fetziger Musik Lena Grützmacher, Dominik Heidrich, Joline Johnen, Lena Kaiser, Helena von Leoprechting, Mona Öser, Kaltrina Steinfurth, Johanna Steinmetz, Christian Weber und Eva Winkelhorst auf der Bühne mit schwarzem Hintergrund und entführten das Publikum mit wenigen Mitteln in eine Welt der Illusionen. Als einzige Lichtquelle dienten spezielle UV-Röhren, die die Farben weiß, neongrün, -orange und -gelb zum Leuchten brachten. Wenn auch nicht gesprochen wurde, so verlangte diese Theaterform von den Teilnehmern neben rhythmisch-musischen Fähigkeiten ein Stück Mitgestaltung und Kreativität.

Der Lohn war denn auch tosender Applaus für die phantastischen Momente.

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